Marc in Quito

 
13Dezember
2013

Flughafentransfer

 

Heute war wie die letzten Tage auch. Ich hatte viel zu tuen. Musste ein Reiseprogramm schreiben und einen Teil davon von Englisch auf Deutsch übersetzen. Ist gar nicht so einfach mit all den ganzen Pflanzen- und Tierarten. Hab auch dann bis zur Mittagspause damit gebraucht, denn ich musste zwischendurch auch immer mal wieder was anderes machen.

Ja ich muss wieder berichten, dass ich mir wieder was eingefangen habe. Leider. Heute nacht konnte ich kaum schlafen, denn mein großer Zeh ist angeschwollen und wurde richtig rot. Ich habe gestern Abend noch die Zehnägel geschnitten. Das Problem ist, dass die Nägel meiner großen Zehen vor einiger Zeit beide ausgefallen sind und jetzt wieder nachgewachsen sind. Diese wachsen aber nicht besonders gut nach und es kann sein das dieser nun in der Zeh hineingewachsen ist, damit kenne ich mich aus, dass musste ich schonmal wegoperieren lassen.

Aber das der Zeh nur weil ich den Nagel geschnitten habe so anwächst konnte ich mir nicht erklären. Deshalb bin ich heute auch gleich zum Doktor gegangen, damit er sich das mal ansieht.

Bin wieder zu dem deuschsprechenden Arzt gegangen, denn ich konnte auch dieses mal noch nicht erklären was ich habe auf Spanisch. Ich kam auch gleich dran und er hat sich das ganze mal angesehen. Er meinte ich hätte mich wohl beim Schneiden der Nägel geschnitten. Dort sind dann Bakterien oder ein Pilz in die Wunde getreten und der habe nun zu dieser Entzündung geführt. Na toll. Das Ergebnis ist, dass ich mal wieder Antibiotika nehmen muss. Außerdem muss ich eine Creme auf den Zeh auftragen und eine Spray darüber sprühen. Gott sei Dank habe ich mich schnell dazu entschlossen zum Dokor zu gehen. Nächste Woche soll es ja in den Urlaub gehen, da kann ich sowas nicht gebrauchen.

Nachdem ich beim Dok war bin ich dann wieder zur Arbeit zurückgekehrt.

Später habe ich dann erfahren, dass der geplante Ausflug der Belegschaft der Firma abgesagt wurden, da nur knapp 10 Leute überhaupt mitwollten. Man schade. Ich hätte jetzt halt gesagt: Selbstschuld aber die Chefs wollten doch noch mehr dabei haben. Wobei ich bezweifle, dass es das nächste mal mehr werden, denn die Ausreden waren: Ich muss auf mein Kind aufpassen. Ich hab Uni. usw. Da bezweifle ich wirklich, dass diese dann beim nächsten mal mitkommen. Hoffe nur, dass das nun irgendwann im Januar stattfindet, dass ich auch noch mitgehen kann.

Nach der Mittagspause kamen dann Carol und Azi vorbei unsre beiden ehemaligen Praktikantinnen. Sie brauchten auch noch Zeugnisse für ihr Praktikum von der Agentur. Wir haben dann noch ein bisschen miteinander geplaudert bis ich dann circa um 3 Uhr zu dem Transfer aufbrechen musste. Musste erst mit dem Bus zu einem Punkt kommen wo mich der Fahrer dann auflesen konnte. Hab auch Geld für ein Taxi bekommen allerdings konnte ich auch den Bus nehmen. Muss aber keiner wissen :)

Es ging dann bis zur Entstation, dort angekommen habe ich dann den Fahrer angerufen, der auch gerade in diesem Moment dort eingetroffen ist. War nämlich ein bisschen spät aber das ist hier ja normal.

Dann ging es zum Flughafen um die 8 Holländer dort abzuholen. Warum man mich dafür eingestellt hat weiß ich nicht. Denn diese kamen direkt aus Galapagos und haben nur noch eine Nacht hier in Quito und morgen geht es zurück nach Holland. Da brauchen die ja keinen mehr, der ihnen Quito erklärt. Aber nunja wie gesagt Abwechslung.

Am Flughafen angekommen musste ich leider feststellen, dass der Flieger 20 Minuten Verspätung hat. Das heißt Warten! Leider waren diese dann auch alle noch mit normalen Gepäck ausgestattet, was bedeutet, dass sie warten mussten, bis ihr Gepäck vom Laufband kam. So konnten wir den Flughafen, nachdem ich alle 8 zusammengesammelt habe, um 17:40 Uhr ca. verlassen. Nun begann aber der „Albtraum“, denn wir brauchten sage und schreibe 2,5 Stunden bis zum Hotel. Was der Rush-Hour zu verdanken war. Ouh man. Und ich wollte doch eigentlich noch Fußballspielen gehen. So ein Mist. Also musste ich Bram absagen.

Unterwegs wurde ich dann gefragt, ob der Flug, den sie morgen nehmen einen Zwischenstopp hat. Aus meiner eigenen Erfahrung weiß ich, dass der Flug definitiv in Guayaquil eine Zwischenlandung macht. Dann wurde ich gefragt, warum sie denn heute von Galapagos mit Zwischenlandung in Guayaquil dann nach Quito geflogen sind um dann morgen wieder von Quito nach Guayaquil zu fliegen um von dort aus dann nach Amsterdam zu kommen. Gute Frage, dass kann ich so natürlich nicht beantworten. Das ist ja von der Agentur aus Holland festgelegt worden nicht von mir oder uns.

Aber war natürlich eine berechtigte Frage. Mehrkosten gab es dafür nicht, denn der Flug kostet das selbe. Man hätte sich nur viel Stress sparen können. Und gerade jetzt im Nachhinein wär es sicher besser gewesen, wenn sie in Guayaquil geblieben wären.

Eine der Holländerinnen wollte hat mich dann noch gefragt, ob sie morgen noch das Stadion besuchen gehen kann. Klar kann sie das nur leider kann man nicht hinein. Aber der Sohn von ihr hatte eine bestimmte Vorstellung von einem Stadion. Reines Fußballstadion, 1997 gebaut. Also ich kannte keines. Auch der Fahrer war hier überfragt. Wir haben dann das Atahualpa- Stadion empfohlen. Das ist das größte hier in Quito. Aber an diesem sind wir vorbei gefahren, da meinte er ganz enttäuscht. „Nö das ist es nicht!“ Er wollte nochmal im Internet schauen. Hab ihm dann gesagt, dass er doch dann morgen bei der Rezeption fragen soll ob sie helfen können.

Die anderen Stadien hier in Quito sind alle nicht zentral bzw. außerhalb der Stadt und sind nicht so einfach zu erreichen. Deshalb wünsche ich ihm da viel Glück.

Danach ging es zurück in das Büro / Wohnung. War echt enttäuscht, dass ich trotz der schmerzen am Zeh nicht zum Fußball gehen konnte. Hätte auch nur im Tor gespielt, da brauch ich meine Füße ja nicht so. Naja... nächste Woche dann.

Wollte auch noch mit Luuk darüber reden ob wir nicht zusammen am Samstag zu seiner Rosenfarm gehen können. Jetzt wo der Ausflug abgesagt wurde. Mit meinem schmerzenden Zeh und meiner leichten Erkältung, die ich schon die ganze Woche habe nach dem Flug, kann ich nur was chilliges machen. Jetzt mal schauen ob ich ihn telefonisch erreiche.

12Dezember
2013

Spaß bei der Arbeit

 

Mittlerweile macht mir die Arbeit wieder richtig Spaß, denn ich kann Lena bei vielem Helfen. Außerdem traue ich mich jetzt auch immer mehr den Leuten (Hotels, Boote, etc.) auch direkt anzurufen. Oftmals habe ich doch nur E-Mails verschickt. Ich weiß nur nicht ob sie dann überhaupt noch was machen muss aber ist schon in Ordnung so. Hatte jetzt ja auch lange genug nichts zu tun.

Auch heute konnte ich ihr wieder unter die Arme greifen. Manchmal muss man sich aber schon wundern was für Trantüten am anderen Ende des Telefons sind. Und diese sollen ja auch noch die Zimmer in Hotels etc. verkaufen. Es gibt nur wenige Hotels, die ich gerne anrufe. Bei den anderen muss ich mich dann immer ewig durchschlagen bis ich Antwort bekomme.

Hab heute in der Mittagspause versucht meine Klamotten mal wieder zur Wäscherei zu bringen, doch diese hatte heute über mittag geschlossen. Außerdem musste ich mal noch mal meine Schulden bei Luis (der Travelagentur) begleichen. Ich hatte schon fast vergessen, dass ich das Wochenende in Otavalo noch gar nicht bezahlt habe.

Er hat mir gesagt, dass ich gerne weitersagen kann, dass er Praktikanten sucht für 3- 6 Monate. Also wenn jemand interesse hat, bitte melden.

Musste dann nach der Arbeit nochmal zur Wäscherei. Das sind die Klamotten, die ich am Wochenende gebraucht hatte und ich sicherlich auch für das nächste Wochenende brauchen werde. Meine Reiseklamotten. Ihr habt euch bestimmt auch schon gewundert, dass ich auf den meisten Fotos das gleiche anhabe, was aber daran liegt, dass dies wirklich die Sachen sind, die ich auf Reisen richtig bequem finde.

Keine Sorge die sind immer frisch bei der nächsten Reise:)

Ich wurde dann heute wieder gefragt ob ich morgen einen Flughafen Transfer machen kann. Ich habe natürlich „ja“ gesagt, denn es ist immer ein bisschen eine kleine Abwechslung. Hoffe ich lerne wieder par nette Leute kennen.

 

11Dezember
2013

Letzter Unterricht für dieses Jahr

 

Heute kamen zwei Päckchen im Büro an. Ich dachte schon das wären die beiden Packete, die ich von zu Hause bekommen soll aber waren leider für Lena. Deren Eltern hatten auch die selbe Idee.

Am Abend war dann die letzte Stunde für dieses Jahr. Hausaufgaben gab es keine für heute. Arturo wollte mir heute nämlich wieder eine neue Zeit beibringen. Zuerst haben wir ein bisschen über die Auslosung der Weltmeisterschaft geplaudert und über die Arbeit. Danach ging es dann aber in die Vollen und es gab wieder viel neues, dass ich mir merken musste.

Danach haben wir dann noch ein bisschen geplaudert und uns dann schöne Weihnachten und nen guten Rutsch gewünscht. Schon abstruss so weit weg von zu Hause ohne Schnee Weihnachten zu feiern. Nach der Stunde ging es dann nach Hause. Ich habe noch ein bisschen mein Zimmer aufgeräumt und bin dann irgendwann ins Bett.

 

11Dezember
2013

Endlich die Bilder vom Chimborazo Wochenende!

Die Bilder sin in den Text eingefügt. Also Bitte anschauen CoolZunge rausZwinkernd

10Dezember
2013

Ausflug nächstes Wochenende

 

Heute war Montag und es war wie fast jeden Montag nach der Arbeit war nur relaxen angesagt. War nur mal wieder beim Friseur. Leider hat sie es dieses mal nicht so gut gemacht wie das letzte mal aber was solls. Hauptsache ich habe wieder kurze Haare. Und kosten tut es ja auch nichts (3.50$) was soll man da schon erwarten:)

Da Freitag Feiertag war blieben viele Anfragen liegen, die aus dem Ausland kamen, das heißt Lena hatte heute einiges zu tuen. So habe ich ihr dabei geholfen. So lange bis mal wieder eine schlechte Nachricht reingeflattert kam. Unser neues Boot ist ja auch gerade auf Wartung. Dabei sind mal wieder Probleme aufgetaucht. Es braucht auch ein bisschen länger als geplant. Das heißt aber auch, dass wir wieder Probleme haben mit den Leuten über Weihnachten und Neujahr. Diese müssen jetzt doch wieder umgebucht werden. Und das war ja vor 1,5 Monaten schon unmöglich und jetzt wird es sicher nicht einfacher. Aber ich habe wieder die ehrenvolle Aufgabe bekommen alle Schiffe nach Plätzen zu fragen. War nichts zu machen, leider.

Bram ist gerade auf Galapagos um dort ein paar Sachen zu regeln. Vielleicht bekommen wir Mittwoch dann mal endlich wieder grünes Licht um die Plätze wieder zu verkaufen.

Außerdem habe ich heute erfahren, dass am Freitag und Samstag Firmenausflug ist. Wohin es geht wird nicht bekannt gegeben. Nur wann wir abgeholt werden und was wir mitnehmen müssen. Ich habe mich natürlich angemeldet. Habe für das Wochenende noch nichts spezielles vor außer das Karina am Sonntag endlich kommt. Ich meine Dinge, die ich hier noch gerne machen will gibt es genug aber so ein Ausflug passt da schon noch rein:)

Die Packliste ist:        Warme und „Kalte“ Klamotten
                                  Bequem
                                  Badesachen
                                  Wanderschuhe

Wenn ich raten dürfte, dann führt uns der Ausflug nach Papallacta an die Thermalquellen. Diese habe ich eigentlich schon von meiner Liste entfernt, denn ich war ja schon dort auch wenn nur zum Fotos machen:)

Vielleicht wird es auch Salinas, dass wär richtig cool. Da wollte ich ja nämlich selbst noch hin. Dort kann man auch all die Sachen gebrauchen, die man mitnehmen muss. Mal schauen bin gespannt.

Wir haben heute noch einen neuen Mitarbeiter bekommen. Den Namen weiß ich bisher noch nicht aber er scheint ganz schön viel Erfahrung in diesem Bereich zu haben. Habe gerade mit Lena geredet, als er dann zu einem kleinen Treffen eingeladen hat, in dem er sich selbst vorgestellt hat. Ich war halt auch gerade da, deswegen wurde ich auch Teil des Treffens.

Er scheint aber auch ein bisschen ein besserwisser zu sein, denn er mischt sich jetzt schon am ersten Tag in alles ein. Klar hat er Erfahrung aber er soll sich doch wenigstens am ersten Tag ein bisschen zurückhalten.

 

07Dezember
2013

Cuenca

Wie schon angekündigt war heute ein seeeehr langer Tag. Aufstehen war um 3 Uhr angesagt. Dann kurz duschen um ein bisschen wach zu werden. Wollte noch kurz was Frühstücken aber gerade in dem Moment rief mir dann auch schon die Dame vom Service an, dass der Fahrer da wäre. Ganze 10 Minuten zu früh und das in Ecuador. Das hätte ich nicht erwartet. Aber nun gut, dann muss ich mir halt unterwegs mal was kaufen.

Zuerst bekam ich vom Fahrer noch eine Flasche Wasser in die Hand gedrückt, was ich richtig cool fand. Auf der Fahrt wurden dann noch 5 weitere Personen aufgeladen. Eine der Damen mussten wir erst noch kurz suchen aber handelte sich nur um ein kleines Missverständnis. Das Auto war nur 2 Meter von der Dame entfernt. Alles Ecuadorianer irgendwie scheint sich das noch nicht zu Ausländern durchgesprochen zu haben. Da kein Verkehr war haben wir nur knapp 40 Minuten gebraucht. Normalerweise plant man mindestens eine Stunde ein. Mit der Zeit, die wir gebraucht haben um alle aufzuladen war es dann auch knapp 4.45 Uhr bis ich dann am Schalter von Aerogal stand. Allerdings öffnete dieser erst um 5 Uhr. Wenigstens war ich so dann einer der ersten in der Linie. Den nach und nach füllte sich die Schlange.

Am Schalter wurde ich dann gefragt, ob ich den Flug umgebucht habe. Da dachte ich schon: „Die werden ja jetzt wohl nicht sagen, dass ich gestern fliegen hätte müssen.“ Aber sie fragte nur, weil sie meine Daten nicht gefunden hat aber als sie dann den anderen Flug geöffnet hat, hat sie mich gefunden. Puuhh...

Danach ging es durch den Sicherheitscheck. Ich habe heute beim anziehen nicht wirklich daran gedacht, dass ich noch da durch muss. Denn ich habe meine Wertsachen in die Sicherheitstasche, die ich hab einnähen lassen gesteckt. Diese musste ich nun wieder aufwendig hervorziehen. Aber ich glaube, dass ich dieses mal zum ersten mal in meiner Fluglaufbahn ohne „Piepen“ durch die Schranke kam.

Auf Inlandsflügen scheint es wohl nicht so tragisch zu sein mit Flüssigkeiten. Ich hatte ja nur mein Handgepäck dabei und dort war dann noch eine Flasche zu trinken, die ich mitgebracht habe und die Flasche, die ich bekommen habe von dem Fahrer. Gut für mich:)

Für Inlandsflüge gibt es 5 Gates hier in Quito, wobei ich irgendwie bei meinem Gate nicht ganz gecheckt habe wie das funktionieren soll, denn meine Boardingtime war 5.55 Uhr. Aber es gab noch einen Flug nach Manta, der um 5.50 Uhr Boarding hatte. Zuerst dachte ich, dass dies eventuell der gleiche Flug ist, der vielleicht noch nach Manta fliegt aber ich hab dann an einem anderen Gate von LAN gesehen, dass dies dort auch so gemacht wurde und das auch 2 Flüge sind.

So verwirrend wie es sich anhörte war es dann auch. Die Leute nach Cuenca mussten dann in den linken Bus einsteigen, der vor Ort wartete und die Leute nach Manta in den Linken. Aber es hätte schon schnell passieren können, dass man im falschen Flieger landet.

Im Flieger angekommen war ich überrascht, wieviel Platz man dort hatte. War echt mal angenehm mal genug Platz für seine Knie zu haben. Außerdem hatte ich auch keinen direkten Sitznachbarn so hatte ich Platz ohne Ende. Ich saß auch am Fenster, was sich als richtig toll herausstellte, denn wir flogen ja auch wieder über die ganzen Berge und Vulkane. Und da es noch früh war gab es auch keine Wolken.

Schaut euch das Bild vom Chimborazo an. ---->Chimborazo von oben

Nach 45 Minuten Flug kam ich dann 5 Minuten zu spät in Cuenca an. Mit schlafen war es auch nichts, denn ich wurde immer mal wieder unsanft von den Stuardessen geweckt, wenn es was zu Essen oder Trinken gab. Ein kleines Brötchen mit einem Becher Wasser war aber das einzige was angeboten wurde. Ich war schon überrascht, denn ich dachte bei einem solchen Flug bekomm ich sicher nichts. Da ich ja kein Gepäck hatte bin ich auch einfach aus dem Terminal gestapft und zum nächsten Taxi. Ich habe ihm dann gesagt, er soll mich zuerst zu der Reiseagentur fahren, denn es war schon fast 8 Uhr und ich dachte, wenn ich noch eine Citytour organisieren will dann besser früher als später.

Im LonelyPlanet stand auch die Adresse, allerdings ist diese nicht mehr aktuell. Gott sei Dank haben wir noch eine Dame gefunden, die wusste, wohin dieses umgezogen ist. Musste dann den Taxifahrer bitten mich dort hin zu bringen. Leider war dieser auch einer der unfreundlichsten und abgezocktesten. Er hat zuerst 3 $ verlangt für die Taxifahrt vom Flughafen. Was ich schon viel fand. Danach musste er eigentlich nur einmal um den Block fahren und wir waren an der Agentur und er wollte dafür nochmal einen Dollar. Ja mein Gott. Nimm halt du Halsabschneider.

An der Agentur angekommen musste ich dann feststellen, dass diese verschlossen war. Am Eingang hing ein Schild mit der Aufschrift. Geöffnet von 9.00- 19.00 Uhr. Für Buchungen bitte diese Nummer anrufen. Okay gesagt getan. Was war? Nummer nicht mehr Verfügbar. Was mache ich jetzt? Warte ich bis es aufmacht (in einer Stunde) oder gehe ich zuerst zum Hostal um mich einzuchecken? Ich habe mich dann für zweiteres entschieden.

Das Hostal war nur knapp 15 Minuten zu Fuß von der Agentur entfernt. Also bin ich da hin gelaufen. Dort angekommen fragte ich dann nach einem Zimmer für mich. Sie hatten auch noch eines. Zuerst wollen sie mir nur ein Zimmer in einem Mixed-Dorm anbieten (mindestens 6 Betten mit verschiedenen Leuten) was ich aber ablehnte, da ich doch auch mal wieder etwas schlafen wollte, da die letzten Tage etwas anstrengend waren. Das Badezimmer war zum Teilen aber war super sauber. Also kein Problem. Mein Zimmer bestand aus einem Queensize-Bett und einem kleinen Schränkchen aber mehr brauche ich auch nicht. Bin ja sowieso nur auf Tour. Und für 11$ pro Nacht kann man auch nichts sagen. Die Matratze war auch okay so habe ich mich dann eingebucht.

Ich war wieder so frech und habe dann gefragt ob sie mir eine Tour organisieren könnten. Allerdings arbeiten diese auch nur mit der selben Agentur zusammen bei der ich gerade eben schon war. Der Angestellte probierte dort anzurufen aber er kam natürlich nicht durch war ja noch geschlossen. Also beschloss ich nachdem ich meine Sachen lsogeworden bin selbst wieder zurückzugehen und vor Ort zu fragen.

So musste ich die 15 Minuten wieder zurücklaufen. Dort angekommen war die Agentur geöffnet. Ich fragte dann ob sie noch Platz hätten. Die Antwort war aber „Oh nein, für heute nicht mehr. Die Touren beginnen immer um 8 Uhr!“ Na danke du Schachtel ich war ja um 8 Uhr hier aber ihr nicht. Die war vielleicht unfreundlich. Ich fragte ob es denn eine andere Möglichkeit gibt um die Stadt zu sehen mit einem Guide. Aber irgendwie stieg sie nicht so darauf ein. Also habe ich die Agentur wieder verlassen und habe mir was gesucht wo ich Frühstücken gehen kann und wo ich mir dann Gedanken machen kann was ich sehen will und wohin ich gehe.

Hab dann einen schönen Platz gefunden. Dort habe ich dann auch Genaro angerufen, das ist der Guide für die morgige Tour, um ihm mitzuteilen, dass ich im Hostal Alternativ schlafe, wie angekündigt. Frech wie ich war habe ich ihn dann noch gefragt ob er heute noch eine Stadttour im Angebot hatte. Aber auch er verneinte. Er gab mir dann aber bereitwillig ein paar Infos was denn cool ist zu sehen und zu besichtigen. So konnte ich mir meine eigene Tour basteln.

In der Zeit gab es dann ein typisches Continentales Frühstück für mich. Die Bedienung habe ich dann auch noch einige Punkte gefragt und nach der Bezahlung ging es dann los auf meinen eigene Stadttour. Ich habe mich erstmal auf den Weg gemacht zum bekanntesten Wahrzeichen der Stadt der Neuen Kathedrale mit ihren blauen Kuppeln. An dem Platz angekommen, der daran anschließt habe ich dann meinen Blick auch gleich auf den City-Bus geworfen, den es auch hier in Cuenca gibt. Hab dann auch gleich darauf zugehalten, denn ich fand es eine gute Gelegenheit die Stadt mal ein bisschen besser kennenzulernen. Wenn ich dann die wichtigsten Punkte mal gesehen habe kann ich wieder zurückkehren um mehr davon zu erfahren. Ich war gerade umkurz vor 10 Uhr dort und um 10 Uhr ging es gleich los. Also hatte ich gerade ein bisschen Glück. Die Fahrt kostet auch nur 5$ im Vergleich zu Quito echt günstig.

So ging es dann ein bisschen durch die Stadt und es wurde einem auch was erzählt. Der Guide fragte mich vorher, was ich den bevorzugen würde. Englisch oder Spanisch. Ich sagte nur: „Bevorzugen würde ich Englisch aber wenn ich der einzige bin, der Englisch hören will, dann kann er es auch auf Spanisch machen. Ja so war es dann auch. Nur Spanisch. Aber wie letzte Woche schon gesagt. Ich bin mittlerweile soweit, dass ich besser verstehe was sie sagen, wenn sie in Spanisch reden als wenn sie in Englisch reden.

Kathedrale Wandverziehrung Ruinen Cuenca Uni Baum Turi

Der erste Halt war dann auf der Aussichtsfläche auf dem Hügel Turi. Dieser Ort war auch empfohlen worden. Von dort hatte man eine schöne Aussicht über die Stadt. Dort hatten wir einen Aufenthalt von 20 Minuten. So ging ich nach ein paar gemachten Fotos selbst auf Tour um die Gegend ein bisschen besser kennenzulernen. So bin ich dann noch einen kleinen Hügel hinaufgestiegen. Dort gab es dann noch einen kleinen Laden mit all den Sachen, die es hier überall zu kaufen gibt. Aber von dort war die Sicht noch besser über die Stadt. Außerdem gab es noch eine kleine Kapelle, die ein bisschen versteckt lag.

Aussicht Aussicht Kapelle andere Seite des Hügels

Nach den 20 Minuten ging es dann weiter durch die Stadt und wir haben viele Dinge erfahren und ich habe ein paar Orte gesehen zu denen ich auf jeden Fall zurückkehren will. Vorbei ging es dann auch an der kitschigsten Weihnachtsdekoration, die ich je gesehen habe.

Weihnachtsdeko Weihnachtsdeko Weihnachtsdeko

Die Tour ging ca. 1,5 Stunden durch Cuenca. Danach habe ich dann ein paar Orte aufgesucht, die ich aus dem Bus schon gesehen habe und die mich interessieren würden. Habe dann zuerst noch eine kleine Kirchentour gemacht bei der ich ich viele verschiedene Kirchen gesehen habe. Zuerst ging es dann natürlich in die Kathedrale in der gerade eine Messe stattgefunden hat. Die ist schon verdammt groß für ecuadorianische Verhältnisse. Aber war jetzt nicht so besonders ausgestattet. Aber man konnte für einen Dollar auf das Dach klettern. Was ich gemacht habe. War irgendwie witzig, denn der Typ hat mir nur ne Tür geöffnet und sagte, wenn ich wieder raus will soll ich nur versuchen die Tür aufzumachen. Hoffentlich bin ich jetzt nicht der einzige auf dem Turm, sonst würde ich jetzt zweifeln, dass ich da wieder rauskomme:)

Es ging durch einen schmalen Aufgang nach oben. Ich hörte noch weitere Leute, wie sie gerade nach unten kamen. Also war ich nicht alleine. Oben angekommen gab es dann aber einen schönen Ausblick auf die Stadt, den Park und die blauen Kuppen der Kathedrale. Der Dollar hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ich wollte gar nicht mehr nach unten. Aber ich musste, denn ich habe nicht mehr so viel Zeit um alles zu sehen was ich möchte. Unten angekommen musste ich nur eine Vorrichtung betätigen, damit ich wieder nach draußen konnte.

Kuppeln Kuppeln Kuppeln

Weiter ging es dann mit der Kirchentour. Leider sind die meisten davon verschlossen. An einer Kirche angrenzend gibt es dann das Museum der Modernen Kunst.

Auf dem Weg dorthin bin ich auf diesen Kerl hier getroffen ---> Siesta
Ich hätte mich liebendgern dazu gelegt.Zwinkernd

Der Eintritt ist frei, man muss nur eine Kleinigkeit spenden. Hab dem Kerl dann 2 $ in die Hand gedrückt. Ich denke das ist hier auf jeden Fall in Ordnung. Das Museum befindet sich in einem alten Krankenhaus. Und hat deswegen viele verschiedene kleine Zimmerchen in dem dann verschiedene Sachen ausgestellt wurden. Aber wie der Name schon sagt war das unter anderem schon sehr moderne Kunst. In einem Raum waren nur Lautsprecher aufgehangen, die jeder für sich machte einen eigenen Ton oder Musik. Aber war schon witzig das Museum. Hab dort dann ca. eine halbe Stunde verbracht. Größer war das Museum dann auch nicht.

Museum

Nach diesem Museum suchte ich dann ein weiteres. Ein Museum + Laden für Panama Hüte. Nochmal an alle, diese kommen ursprünglich aus Ecuador und wurden nur über Panama exportiert. Deshalb gibt es die Fehlinterpretation. Leider war der Laden, der im Lonely Planet empfohlen wird geschlossen. Ich denke, dass es den Besitzer nicht mehr gib, denn es wurde dort schon von einem 86 Jahre alten Mann gesprochen.

Okay, sollte nicht sein. So ging es jetzt weiter zu einem kleinen Markt auf einem Platz bei dem aber ausschließlich Plastikschrott angeboten wurde. Also nicht lohnenswert. Aber gleich um die Ecke gibt es einen kleinen Blumenmarkt. Auf dem die Einheimischen ihre Blumen verkaufen. Schon eine Farbenpracht. Und hier wächst einfach jede Art von Blumen schon erstaunlich.

Kuppeln Blumenmarkt

Nach dem Blumenmarkt bin ich zwangsläufig wieder auf dem Platz vor der Kathedrale gelandet. Dort gibt es auch noch ein weiteres Museum. Die Alte Kathedrale. Viel kleiner aber viel schöner wie ihre goße Schwester. Eintritt war 2$. Dafür gab es noch eine Postkarte, die ich mir wieder rausgehandelt habe. In der Kathedrale gab es nicht viel zu sehen aber die Deckenverziehrungen waren richtig schön. Im Chorraum konnte man dann noch Jesus und die 12 Apostel als lebensgroße Figuren betrachten. Fand ich jetzt ein bisschen kitschig aber nun gut. Was witzig ist, ist, dass alle die Bilder samt Bilderrahmen und die Vorhänge alle nur auf die Wand gemalt sind. Auf den Bildern würde man das zuerst gar nicht erkennen.

Alte Kathedrale

Man konnte noch auf den Innenhof. Dort befand sich eine kleine Ausstellung mit alten Bildern, die vor allem die Panamahut-Herstellung darstellt. Im 18. und 19. Jahrhundert hat quasi jeder hier in Cuenca einen davon getragen. Ob groß ob klein.

Nach der wunderschönen Alten Kathedrale ging es dann zu einem Hutmuseum. Hab zum Glück noch eines gefunden. So richtig Museum war das nicht aber interessant war es trotzdem. Man konnte den Leuten hier zuschauen, wie sie die Hüte herstellen. Ich hätte am liebsten den ganzen Laden gekauft. Schon schön diese Hüte. Nun begab ich mich auf die Suche nach einem mir passenden Hut. Leider haben sie hier andere Hutgrößen hier wurden die Größen auch nur in s-xxxl ausgewiesen. Deshalb musste ich doch jemanden Fragen, der mir weiterhelfen kann.

Hutfirma Hutfirma Hutfirma

Leider war die Auswahl in meiner Größe nicht so groß. Es gab nur die original weißgebleichten Hüte mit schwarzem Band und diese gefallen mir nicht so. Leider hatten sie auch nur 2 verschiedene Feinheitsgrade. Den Superfino, der kostet 240$. Daran „weben“ die Leute knapp 2 Wochen. Deshalb ist der Hut von hoher Qualität. Aber soviel wollte ich dan doch nicht ausgeben. Die andere Sorte variirte ein bisschen und schwankte zwischen 20- 40$. Bei einem Hut für 20 Dollar wird nur einen Tag für den Hut gearbeitet. Aber ich fand die Qualität davon trotzdem sehr gut. So habe ich mich dann für den besten der unteren Kategorie entschieden.

Mittlerweile bin ich dann mit der Verkäuferin ins Gespräch gekommen. Hab dann den armen Deutschen gespielt, der diesen Hut noch bis ins weit entfernte Deutschland transportieren muss. So gab es dann beim Kauf noch einen Karton dazu in dem der Hut dann sicher transportiert werden konnte. Sie hat mir sogar angeboten den Hut nach Hause zu schicken aber das Hätte nochmal zusätzlich 37 $ gekostet. Quasi mehr als der Hut selbst. Das habe ich dann aber verneint. Ich werde ihn schon irgendwie nach Hause bringen.

So nach der Shoppingtour ging es dann zurück ins Hostal um den Karton loszuwerden. Den wollte ich jetzt nicht noch die ganze Zeit herumtragen. Das letzte Museum, dass ich heute besuchen wollte war sowieso gegenüber von meinem Hostal also war das alles sehr wohl und gut durchdacht. Dabei handelte es sich um das National Bank Museum. Auch hier war der Eintritt frei. Als Ausländer muss man sich nur vorher dort anmelden. Die Ausstellung bestand im Erdgeschoss aus einer Ausstellung von Schmuck etc. aus der Zeit der Inkas. Im Untergeschoss gab es alte Scheine und Münzen aus Ecuador. Und einen kleinen Shop. Im ersten Stock gab es dann eine Ausstellung aller verschiedenen indigenen Gruppen hier in Ecuador. Und davon gibt es einige. War noch richtig interessant. Leider durfte ich keine Bilder machen.

Bei der Amazonas-Ausstellung gab es dann 6 Schrumpfköpfe zu sehen. Original. Diese sind vielleicht eklig. Wenn man sich vorstellt, dass das nur noch die Haut ist, die auf eine größe seiner eigenen Faust zusammengeschrumpft wurde. Pfui!

In diesem Museum habe ich dann schon eine ganze weile verbracht. Zum Museum gehörte dann auch noch ein Garten in dem ein Teil der sich hier befindlichen alten Ruinen zu sehen waren und auch ein paar einheimische Tiere und Pflanzen. Hier stand einem dann die ganze Zeit die untergehende Sonne im Gesicht, was für ein tolles Farbenspiel sorgte. Einige der Pflanzen haben wirklich tolle Farben und Formen. Zum Schluss ging ich dann noch zum Vogelgehege. Dort waren auch wieder ein paar Vögel ausgestellt, die mit sicherheit ihren früheren Besitzern weggenommen wurden, denn einige von den Roten Aras haben gesprochen.

Museum Museum Museum

Bin auch wieder zu Tode erschrocken, denn gerade als ich mich weggedreht habe und zum nächsten Käfig gehen wollte, schrie es von hinten „HALO!“ Das war aber einer der Aras, der das wohl früher irgendwo aufgeschnappt hatte. Auch hier gab es wieder ein paar Vögel, die wirklich toll aussahen und die ich bisher noch nicht kannte. Davon gibt es bestimmt noch einige hier zu sehen.

Ich lief noch einige Zeit durch den Park bis ich dann wirklich so richtig müde war vom laufen bis ich mich dann verabschiedet habe und mich dann in Richtung Hostal aufgemacht habe. Dort habe ich mich nur kurz umgezogen und bin dann noch was Essen gegangen. Hab ein nettes kleines Restaurant gefunden, dass auch eine Menge Essen zu erschwinglichen Preisen anbot. So gegen neun Uhr bin ich dann wieder zurück ins Hostal, hab mir noch eine Dusche gegönnt und danach ging es dann völlig platt und müde nach dem langen Tag ins Bett. Morgen geht es ja auch schon wieder früh los.

06Dezember
2013

Quitofest und Cuarenta

Heute war dann also unsere eigene Viva Quito Party. Zu erst mussten wir aber noch ein bisschen Arbeiten. Obwohl es heute für mich nichts zu tuen gab. Ich konnte die Zeit nutzen um mein Wochenende ein bisschen weiterzuplanen. Habe mir nun noch für Sonntag eine Tour zum Inga pirca organisiert. Leider gab es keine Interessenten für eine Fahrradtour rund um diese Stelle und auch keine für eine Wandertour auf dem Inka-Trail. Schade. So blieb es beim einfachen Besuch der Inkaruinen. Da die Leute mich am Hotel abholen wollen sollte ich ihnen dieses angeben. Allerdings wusste ich noch gar nicht welches ich nehme. Bisher habe ich noch keine Reservierung. Aber gut ich hab mir die Telefonnummern aufgeschrieben von beiden Agenturen um ihnen mitzuteilen in welchem Hotel ich übernachte.

Hab dann bei meinem Favoritten angerufen aber da war es wie immer. Keiner hatte Ahnung, was er sagen soll. Denn derjenige, der die Reservierungen macht war gerade unterwegs. Irgendwann war es soweit, dass sie mir einen Gast ans Telefon gegeben haben, der Englisch mit mir reden sollte und mir sagen sollte, dass mir niemand helfen kann. Ach scheiß drauf ich geh am Freitag morgen einfach dorthin. Ist ja gerade keine Hochsaison und werde schon noch was anderes finden, wenn sie nichts mehr haben. Das Hostal hat ca. den gleichen Standart wie das in Alausi von letzter Woche. Einzelzimmer aber mit geteiltem Bad und ohne Essen aber für nur 12 $ pro Nacht. Und das in Cuenca, was eigentlich auch als relativ hochpreisig gilt. Und die Bewertungen im Internet sind positiv, deswegen habe ich mich dafür entschieden.

Um ca. 10 Uhr gab es dann erstmal Frühstück. Naja eigentlich war es nur ein Sandwich mit Saft aber war schon okay. Da alle um den heutigen Tag so einen Wind gemacht haben, dachte ich es wäre spezieller.

Danach wurde dann weiter gearbeitet bis um 15 Uhr. Dann gab es Mittagessen. Auch nur ein bestelltes Essen mit ein bisschen Fleisch und Pommes. Für das Geld hätte man sicher auch mehr bekommen können. Nachdem alle gegessen haben wurde dann für das Kartenturnier umgebaut. Ich habe mir gestern abend noch eine App runtergeladen bei der ich dieses Spiel lernen konnte. So hatte ich einen ein klein bisschen besseren Eindruck was auf mich zukommt. Aber bisher habe ich weder einen Spielpartner noch einen Gegner.

Nachdem ich Preisliste sah, hoffte ich wirklich, dass ich noch jemanden finde. Z.B. war der erste Platz ein Zimmer im Hotel Luna Runtun in Baños. Dieses kostet aber knapp 300 $ pro Nacht. Das wäre schon der Hammer. Irgendwann fand ich dann noch einen Partner. Ein weiterer Praktikant wurde vergessen bei der Einteilung. Gut so waren wir schon zu 2. Aber wir brauchen noch einen Gegner. Der fand sich dann im Laufe des Abends auch noch und so konnten wir alle am Turnier mitmachen.

Das erste Spiel hatten Xavier (der andere Praktikant) und ich gegen Andrew und Lulu. Aber die beiden kannten die Regeln noch weniger als ich. So konnten wir das erste Spiel gegen die beiden gewinnen. Es ging immer so lange bis ein Team 2 Runden gewonnen hat. Haben auch gleich 2:0 gewonnen.

So sollten wir gegen das nächste Team antreten. Roos und Jonathan. Diese haben wir auch glatt aus dem Turnier geworfen. Nun kam es aber zum Problem. Thomas und Diego hatten schon 3 Spiele gewonnen und wurden deshalb schon als Sieger des Turniers erklärt. Alle anderen Teams hatten auch schon 3 Spiele gespielt. Nur Xavier und ich komischerweise noch nicht. Ganz fair war es deshalb nicht, denn wir hätten ja durchaus auch mit einem Sieg auf 3 Siege bei 3 Spielen kommen können und damit um den ersten Platz spielen können. Naja gut alles halb so wild ist ja ein Funturnier, dass auch keinen Einsatz gekostet hat und auch jeder Platz bekommt einen Preis.

Während des Turniers wurde schon gut gefeiert und getrunken. Die Stimmung war schon recht gut. Nur für diejenigen die noch spielten war es zu laut. Auch während den Runden wurde man dann immer wieder aufgefordert etwas zu trinken. Was auf dauer schon recht nervig war. Leider ging das ganze dann auch noch länger als vorher angekündigt, was aber auch daran lag, dass jetzt mehrere Gruppen mitspielten. Ich weiß allerdings jetzt nicht welchen Platz wir belegt haben und dadurch auch nicht was wir gewonnen haben. Bin mal gespannt.

Die letzten verliesen dann erst um halb 11 das Büro. Was für mich absolut kacke war, denn ich muss ja morgen früh raus. Der Shuttle-Service hat dann wie besprochen in der zwischenzeit angerufen und mit mir abgemacht, dass sie mich um 3.30 Uhr direkt vor der Tür abholen. Musste dann nur noch kurz den Rest packen, denn ich noch gebraucht habe und dann ging es ab ins Bett. Leider war auch heute nur Chivamusik angesagt. Das Problem: Ich konnte ja meine Ohrstöpsel nicht verwenden, denn ich sollte den Wecker um 3 Uhr dann schon hören. Hoffe ich kann morgen im Flugzeug ein bisschen schlafen.

05Dezember
2013

Bilder Riobamba/Chimborazo/Nariz del diabolo

Hey zusammen,

die Bilder vom letzten Wochenende werden noch nachgereicht. Sind wirklich tolle Bilder dabei. Hatte und habe aber keine Zeit gekabt um sie hochzuladen.
Ich denke nächste Woche Dienstag oder Mittwoch werde ich sie hochladen können. Also schaut mal wieder rein.

Grüße und Danke an die ganzen Interessenten.

Euer Marc

05Dezember
2013

Vorbereitungen für das Quito-Fest

 

Heute starteten die „Vorbereitungen“ für die Festivitäten morgen, denn die Mädels begannen Karten zu spielen um sich gegenseitig die Regeln nochmals zu erklären. Das Spiel heißt „40“ und ich hab beim zuschauen nicht verstanden was da gespielt wurde. Nach einiger Zeit habe ich ein paar Grundregeln begriffen aber mehr auch nicht. Vielleicht verstehe ich es morgen, wenn ich noch mehr zusehe. Spielen werde ich nicht können, denn ich habe jetzt keinen Partner um zu spielen. Leider. Mal schauen ob wir noch was organisieren können.

Thomas kam dann heute noch die Lösung für meine Flughafen Problem. Er hat von einem Shuttle-Service gehört, der für 15$ an den Flughafen fährt und mich auch zu Hause abholt. Wir haben ihn erstmal angerufen, denn auf der Homepage wurden wir nicht ganz schlau. Die bieten einen 24-Stunden-Service. Klar ist es im Vegleich zum Bus teurer aber ich werde zu Hause abgeholt und das Taxi zum alten Flughafen hätte auch gut und gerne 10$ gekostet. Und dieses hätte ich auch erst noch suchen müssen. Bin jetzt ein bisschen erleichtert. Wenn das klappt bin ich wirklich froh.

Das Hotel war auch keine gute Idee, denn ich muss ja dann schließlich auch erst da hin kommen. Mit dem Bus wird das nicht gehen, da dieser nur direkt an den Flughafen fährt. Dann muss ich auch ein Taxi dorthin nehmen, dann kann ich auch gleich am Freitag morgen mit dem Taxi direkt an den Flughafen fahren. Außerdem gibt es, da der Flughafen noch neu ist nur wenige Hotels, die aber allesamt sehr teuer sind.

Außderdem haben mir Lena und Diego geholfen bei der Suche nach ein Tour in Cuenca für dieses Wochenende. Normalerweise würde diese angebotene Tour 65$ kosten. Die beiden konnten aber einen Preis von 45$ aushandeln. Darin enthalten ist wieder eine ganztages Tour aber ohne Mittagessen. (mal schauen:) ) Diese Tour ist für Samstag. Ich will dort noch eine Citytour machen um die Stadt kennenzulernen und noch eine Wandertour auf dem Inka-Weg mit Besichtigung der einzigen halbwegs erhaltenen Inkastadt Ingapirca. Habe ja im vorhinein mal Agenturen angeschrieben, leider sind die Preise dafür relativ hoch. Aber ich werde schon noch was machen können.

Nach der Arbeit habe ich dann meine Wäsche abgeholt. War wieder alles da. Bin jedes mal erleichtert, wenn alles wieder zurückkommt. Eigentlich wäre ich heute noch gerne ein bisschen ausgegangen aber habe niemanden gefunden, der mit mir weggehen wollte. So blieb ich zu Hause und hab ein bisschen am Laptop rumgespielt.

Als ich dann versucht habe einzuschlafen ging das dann auch nicht. Die Verrückten fuhren im Minutentakt mit ihren Chivas an meinem Zimmer vorbei. Das war echt krass, was das für eine Lautstärke war. Selbst durch die Ohrenstöpsel war quasi alles zu hören. Ich denke es war schon 1 Uhr nachts als ich endlich eingeschlafen bin. Mittlerweile bin ich echt froh, dass ich dieses Wochenende verreise. Noch ein paar so Nächte würde ich nicht durchstehen.

 

04Dezember
2013

Flugzeitänderung :(

Irgendwie bin ich heute wieder schwer aus dem Bett gekommen. Das Problem ist, dass ich heute wieder Spanischkurs habe und eigentlich gar keine Lust darauf.

Leider erreichte mich heute eine E-Mail in der stand, dass mein Flug nach Cuenca von Donnerstag 18:20 Uhr auf Freitag morgen 6:20 verlegt wurde. Man hier klappt auch nichts wie es sollte. Noch nicht mal die Flüge sind sicher. Das nervt. Zum Glück habe ich noch kein Hotel gebucht. 2 Tage vorher wird einem gesagt, dass der Flug nicht wie geplant stattfindet. Wow.

Das Problem: Ich muss ja dann schon um ca. 5 Uhr morgens am Flughafen sein. Die Busfahrt dauert 1 Stunde mindestens. Um um 5 Uhr da zu sein muss ich den Bus um 3.30 Uhr nehmen. Um diesen zu erreichen muss ich ein Taxi nehmen, den der Bus dorthin fährt noch nicht. Aber um diese Uhrzeit ein Taxi zu finden in der Nacht vor dem Stadtfest. Quasi unmöglich. Deshalb plane ich da mal 45 Minuten ein. Heißt ich muss um 2.45 Uhr das Haus verlassen. Danke Aerogal.

Thomas meinte dann ich sollte mir ein Hostal in der Nähe des Flughafens nehmen. Dann kann ich dort später losfahren. Ich denke dies werde ich auch machen aber zuerst geh ich noch zum Büro dieser Saubande und werde mich beschweren.

Jetzt muss ich auch erstmal schauen ob es dann noch möglich ist die ganzen Exkursionen zu machen. Komme um 7.15 Uhr an in Cuenca, wenn dann alles klappt wovon ich nicht ausgehe. Muss ja dann erst noch irgendwie mein Gepäck ins Hotel bringen einchecken wird dann noch nicht gehen.

Ein Gutes hat es, ich kann ein bisschen länger in der Firma bleiben um noch ein bisschen mit ihnen zu feiern. Leider habe ich jetzt keinen Partner um Karten zu spielen, die wurden jetzt schon ausgelost und es ging genau auf. Gäbe noch ein paar tolle Preise zu gewinnen, wenn ich es richtig verstanden habe.

Das wirft jetzt wirklich alles durcheinander.

Meine Wäsche habe ich heute auch noch zur Wäscherei gebracht. Brauche ja wieder frische Klamotten, wenn ich wegfahre.

Nach der Arbeit war ich dann noch im Büro von Aerogal. Das befindet sich ja in der Nähe. Man ist das ein Zirkus. War dann um ca. 17.40 Uhr dort. Am Eingang hing schon ein Schild, dass sie nur bis 17.30 geöffnet haben. Der Sicherheitsmann hat mich dann aber doch reingelassen. Aber als ich Platz nahm hat die Dame dort irgendwas runtergeschriehen und er forderte uns auf zu gehen. Ein anderer Mann fragte warum. Sie sagte nur, dass es nach 17.30 Uhr ist und sie jetzt keinen Zugang mehr zum Programm hat. Er meinte er wolle doch nur einen Flug canceln. Aber das ging nicht mehr und so trottete er davon. Natürlich schimpfend. Ich sagte dann nur, dass ich nur eine kurze Frage habe. Dann hat sie mich noch zu sich gebeten. Ich erklärte ihr die Situation und sie sagte dann irgendwas mit bezahlen. Und ich sagte nur, wie ich muss was bezahlen. Für das, dass ihr mich umbucht muss ich bezahlen? Soweit kommts noch. Dann aber kam raus, dass sie dachte, dass ich umbuchen möchte. Abe helfen kann sie mir jetzt nicht mehr, denn sie hat ja keinen Zugang mehr zum Programm. Ich dachte nur, dass kannst du jedem erzählen. Du willst doch nur in den Feierabend du dumme Kuh. Ich sagte dann nur: „Ich habe jetzt schon ein Hotel gebucht, dass ich jetzt nicht brauche! Das muss mir die Airline jetzt aber schon bezahlen!“ Stimmte natürlich nicht aber ich wollte mal schauen, wie sie reagiert. Schlussendlich hat sie mir eine Telefonnummer rausgesucht, was aber auch nicht einfach war, da sie diese im Programm nachschauen musste und wie schon mehrfach erwähnt, sie hat ja keinen Zugang mehr. Ich sagte dann nur: „Wie hat man nur früher gearbeitet?“ Aber insgeheim war ich fasst am platzen. Ich merkte, dann schon, dass es nichts bringt und bin dann gegangen. Ich hatte ja danach noch Unterricht.

Meine Hausaufgabe war ja, das Märchen „Pinocchio“ zu lesen. Was ich auch gemacht habe aber ich wollte es vorher nochmal lesen um es auch wiederholen zu können. Aber dazu blieb keine Zeit mehr. Werde es schon irgendwie hinbekommen.

Auf dem Weg dorthin regnete es wie in Strömen. Ich hatte nur einen kleines Schirmchen dabei aber es ging schon irgendwie, dass ich nicht ganz durchnässt dort ankam. Das Problem war eher das Wasser auf der Straße, dass sich dort sammelte. Denn wenn man nicht aufpasste stand man auf den maroden Straßen plötzlich knöcheltief im Regenwasser oder man wurde von vorbeifahrenden Autos befeuchtet.

Es war wie immer, zuerst haben wir geplaudert, dann haben wir die Hausaufgaben besprochen. Danach haben wir die Zeit noch ein bisschen wiederholt und dann zum Abschluss noch ein bisschen geplaudert. Das wars dann aber auch schon. Habe Arturo dann nur noch mitgeteilt, dass ich nur noch die nächste Woche kommen kann. Danach bin ich ja dann im Urlaub.

Habe mir dann noch etwas Brot gekauft für heute abend und für die nächsten Tage. Zu Hause angekommen gab es nur noch was zu essen und dann ging es wieder ins Bett.

03Dezember
2013

Zurück in Quito

Heute war wieder nur Erholung angesagt. War ja doch wieder ein hartes Wochenende. Habe heute irgendwie einen Muskelkater erwartet aber hab nichts gespürt. Bei der Arbeit habe ich wieder Aufgaben von Lena bekommen, die ich dann bis mittags erledigt habe. Danach hat mir Sandra noch etwas gegeben. Haben zwar noch immer keinen unterschriebenen Vertrag wegen des neuen Bootes aber wir gehen jetzt davon aus. Allerdings ist das Boot eine Woche im März und eine Woche im April schon ausgebucht. Jetzt muss ich für die Passagiere, die wir auf unserem alten Boot schon bestätigt hatten für diese Tage umbuchen. Ich dachte es wird ein bisschen einfacher wie im Dezember aber war wohl nix. Hab wieder jede Menge Leute und quasi keine verfügbaren Plätze auf anderen Booten. Außer sie sind teuer oder nicht auf einer Yacht.

Sandra musste heut noch früher wie sonst gehen, da sie mit ihrem Baby zum Doktor musste, so konnte ich ihr die schlechte Nachricht noch gar nicht überbringen. Muss jetzt erstmal abklären nach was ich denn noch suchen soll. Damit war ich dann auch den ganzen Nachmittag beschäftigt.

Nach der Arbeit bin ich nur noch ins Zimmer und bin nicht mehr aufgestanden. Hab meine Zeit noch ein bisschen am Computer verbracht. Hab auch noch einige Bilder hochgeladen im Facebook.

Mehr gibt es auch heute nicht zu berichten.

02Dezember
2013

Nariz del diabolo (mit Bilder)

Geschlafen habe ich nicht so lange. Aber war schon okay. Habe mich dann gerichtet unter anderem mit einer Dusche, die dieses mal sogar funktioniert hat. Heute ist in Alausi noch Markt und Frühstücken wollte ich auch noch was also bin ich nochmal vor die Tür.

Hier noch kurz der Putzplan des Hotels von November---> Putzplan im Hotel
(Zur Erinnerung es ist heute der 01 DEZEMBER)

Den Markt habe ich auf anhieb gar nicht gefunden, denn der Typ von der Rezeption, den ich gefragt habe hat mir ein bisschen einen falschen Weg gesagt. Aber gefunden hab ich ihn dann doch. Dort waren sie aber erst am aufbauen. Hab mir dann nur 2 Säcke gekauft. Diese sollen helfen, wenn ich Ende Dezember an den Strand fahre. Normalerweise nehme ich meinen Rucksack mit in den Bus und stelle ihn nach den Vorkommnissen mit Britta dann auf den Schoß. Aber bei der letzten Heimfahrt von Guayaaquil musste ich meinen Rucksack ja in das Fach unterhalb packen. Dort fällt natürlich ein Rucksack auf und wenn es Zwischenstopps gibt und keiner darauf achtet ist der Rucksack schneller weg als man denkt. Deswegen habe ich für Karina und mich zwei Säcke gekauft, die aussehen, wie die Säcke in denen die Einheimischen ihre Dinge transportieren. Dort können wir, wenn es wirklich notwendig ist unsere Rucksäcke verstecken.

Hoffe allerdings, dass ich es nicht brauchen werde.

Markt Platz Statue mega hässlich

Auf dem Rückweg vom Markt bin ich dann noch Frühstücken. Hab dort für 2,50$ ein amerikansches Frühstück bestellt. Das war allerdings das kleinste Frühstück, dass ich hier bekommen habe. Ein Brötchen, ein bisschen Butter, Marmelade und Käse. Aber alles so portioniert, dass es niemals für eine Hälfte des Brötchens gereicht hätte. Heiße Schokolade und ein bisschen Ei und Saft. Naja. War von allem nur eine halbe Portion. Aber für 2,50$ was will man erwarten.

Danach wollte ich zurück ins Hostal. Aber ich merkte, dass dort in der Nähe irgendwas stattfindet, denn hier waren große Menschenmassen unterwegs. Ich habe erst dann gesehen, dass sich dort noch ein weiterer Teil des Marktes befand. Hier wurde aber allerdings nur Säcke voller Nahrungsmittel, Früchte, Fisch etc. verkauft. Hab mich dann kurz dort umgesehen. Ich hatte allerdings nicht mehr soviel Zeit, deshalb bin ich auch gleich zurück ins Hostal um meine Sachen noch zu holen und dann zum Bahnhof zu gehen. Hatte mich dagegen entschieden meine Sachen im Hostal zu lassen, weil es mir einfach nicht sicher genug war. Und die paar Meter kann ich meinen Rucksack schon noch tragen.

Markt Eiermann Markt Markt

Nach der Empfehlung eine Stunde vor Abfahrt am Bahnhof zu sein um alle Eventualitäten ausschließen zu können traff ich dann auch dementsprechend früh ein. Dort habe ich mir dann mein Ticket geholt und habe mich dann nah an den Ausgang in Richtung Gleise gesetzt. Ich wollte mir ja einen Platz auf der rechten Seite des Zuges sichern. Als ich mir dann aber das Ticket genauer angesehen habe, habe ich gesehen, dass es reservierte Plätze gab. Deshalb bin ich gleich nochmal zurück um zu fragen ob das richtig sei. Dort wurde mir dann leider mitgeteilt, dass die Plätze tatsächlich reserviert sind und ich natürlich, wie soll es anders sein, einen Platz auf der LINKEN Seite bekam. Aber mir wurde auch zugesichert, dass es große Fenster gibt. Na gut, ich werde jetzt nicht das Ticket abgeben. Ich muss halt irgendwie versuchen die anderen Leute zu fragen ob ich nicht mal kurz ein Bild machen könnte. Ouh man was ein Pech. Die Chance steht 50:50 und ich habs wiedermal geschafft. Außerdem war ich jetzt viel zu früh dran. Musste jetzt irgendwie versuchen die Zeit bis dahin tot zu schlagen. Hab mir dann ein paar Orte gesucht um zu fotografieren.

Zurück am Gleis habe ich dann eine Gruppe von Nonnen getroffen, die anscheinend auch mit dem Zug mitwollten. Ich musste nur kurz schmunzeln. Was wollen denn Nonnen am TEUFELSnasenzug? :)

Nonnen am Teufelsnasenzug

Irgendwann ist dann auch der Zug eingetroffen, der die anderen Leute gerade auslädt. Dort habe ich dann wieder meine ehemalige Gruppe getroffen. Aber nur kurz, denn ich wollte dann auch mal in den Zug. Mittlerweile haben sich auch die anderen Leute aus meinem Wagon zu mir gesellt. Und ich dachte nur: „Das kann ja heiter werden!“ Eine ganze Gruppe mit Rentnern. Ouh man!

Zug Zug Zug Strecke

Endlich war der Zug dann bereit zum einsteigen. Die Dame, die uns als Guide zur Verfügung stand, fragte mich dann in welcher Sprache ich denn gerne die Führung haben möchte, da ich der einzige Ausländer im Wagon war. Ich meinte dann nur, dass ich kein Problem damit hätte, wenn sie die Tour nur auf Spanisch macht. Aus zwei Gründen: 1. Weil ich echt schon relativ viel in Spanisch verstehe und denke, dass ich das auch verstehen werde und 2. Weil das Englisch , dass die hier sprechen auch so schlecht ist, dass ich dann auch die Hälfte nicht verstehe. Und so hat die Dame auch mehr Zeit alles zu erzählen und muss nicht immer alles nochmal übersetzen. Als sie begann mit der Tour fragte sie sicherheitshalber nochmal nach aber ich verneinte nochmals. So ging die Tour dann los. Habe dann versucht viele Videos und Bilder zu machen. Mittlerweile wurden mir auch Kekse und andere Süßigkeiten von den anderen Gästen angeboten. Nach einiger Zeit näherten wir uns dann der Teufelsnase, einer Bergformation auf der vor über 100 Jahren die Gleise gesetzt wurden. Beim Bau sind von knapp 4000 Bauarbeitern ungefähr 2500 gestorben. Hauptsächlich lag es an den Dynamitexplosionen.

Deshalb bekam sie den Namen: Teufelsnase. Denn man erkennt schon mit viel Fantasy eine Nase, die aus dem Boden ragt.

Dann habe ich mich aber auch aus meinem Sitz erhoben und habe mich dann zwischen die Leute gequetscht um ein paar Blicke auf die Schienen dort zu werfen. Es begann dann nämlich die schwierigste Zugstrecke der Welt. Nur hier an dieser Formation geht es 200 Höhenmeter im Zickzack den Berg hinunter. Es muss dann mehrmals die Schiene gewechselt werden um nach unten zu kommen.

Strecke Strecke

Hab ich mir ein bisschen spektakulärer vorgestellt. Es lag aber auch an den Geschichten die man im vorhinein gehört hat. Aber da die Strecke ja jetzt durch den Tourizug von Quito nach Guayaquil öfter angefahren wird wurden auch die Gleise etc. erneuert. Unten angekommen lag dann der Bahnhof. Aber zuerst fuhren wir daran vorbei um noch zu einem Aussichtspunkt zu kommen um die „Nase“ in voller Bracht sehen zu können. Dort gab es dann einen kleinen Aufenthalt um Bilder zu machen usw. Dort kam ich dann mit den ein oder anderen aus meinem Zugwagon ins Gespräch und wurde auch gleich in die Gruppe aufgenommen. Eine der Damen wollte unbedingt ein Foto mit mir machen, da ich ihrem Sohn so ähnlich sehe. Der wird sich freuen, wenn er das Bild sieht und seine Mutter mich mit ihm vergleicht:)

Ein anderer Herr sprach mich dann immer auf Englisch an. Als ich dann aber immer auf Spanisch geantwortet habe musste er lachen. Hab dann das ein oder andere mal auch als Fotograf herhalten müssen, da ich aber meine Bilder schon gemacht habe war das kein Problem.

Die Teufelsnase Nariz del Diabolo Wagon

Nach 10 Minuten ging es dann zurück zum Bahnhof, wo uns eine kleine Tanzgruppe begrüßte. Allerdings schien es so als ob diese noch nicht alzu lange zusammen tanzen würden. Aber ich hab auch schon oft jetzt die traditionellen Tänze gesehen, so dass ich das nicht so lange angeschaut habe. Bin dann zu einem Aussichtspunkt hochgestiegen wo sich auch ein Museum befand, in dem einem die Teufelsnase ein bisschen näher gebracht wird. Die Führung dauerte aber nur 5 Minten. Inklusive war außerdem ein kleiner Snack, der entweder aus einem Sandwich oder einem Fruchtsalat jeweils mit einem Saft bestand. Ich hab mich für den Fruchtsalat entschieden, denn ich habe mich die letzten Tage quasi nur von Brot ernährt, da tuen ein bisschen Vitamine schon gut.

Der Aufenthalt dort am Bahnhof war aber knapp 1 Stunde. Diese war jetzt noch nicht einmal zur Hälfte um, deswegen habe ich mich noch ein bisschen auf den Weg gemacht um noch ein bisschen die Gegend kennenzulernen. Irgendwie hatte die Idee außer mir niemand, deshalb war ich auch alleine unterwegs. Kam mir dort vor wie in einem Western. Alte ausrangierte Zugwagons am verrosten, Hitze, en Zug der aus der Ferne pfeifft. War schon witzig.

Lamas Schaukeln in der Einöde

Irgendwann aber war die Stunde dann auch vorbei und wir mussten zurück in den Zug. Es wurde wieder die Panflöten-Musik eingelegt und wir konnten ein bisschen die Reiseromantik im Zug erleben. Wir hatten noch Glück, denn auf der Hinfahrt waren wir der erste Wagon direkt hinter der Lok. Auf der Rückfahrt wurde die Lok auf die andere Seite gespannt so waren wir der erste Wagon der den Hügel hinaufgeschoben wurde. So hatten wir aus dem vorderen Fenster den vollen Blick auf die Gleise und die Landschaft. Was richtig cool war. So habe ich den Ärger vergessen, den ich hatte aufgrund der falschen Seite im Zug.

Auf der Rückfahrt genossen alle nochmal die Aussicht, haben noch ein paar Fotos gemacht und lauschten der Musik. Auch die Reisebegleiterin sagte auf der Rückfahrt nicht mehr. Vorher habe ich noch ein bisschen mit ihr geredet. Sie kennt unsere Agentur, weil sie vorher in einem Hotel in Riobamba gearbeitet hat mit dem wir zusammengearbeitet haben.

Zug

Die Fahrt dauerte noch knapp 30 Minuten zurück zum Bahnhof von Alausi. Dort angekommen packte ich meine Sachen, die ich zum Glück die ganze Zeit im Zug lassen konnte, und bin dann sofort zum Busbahnhof, der hier aber nur aus zwei Bussen bestand. Ich fragte nach einem Direktbus nach Quito, den es heute nicht zu geben scheint. Also dann wieder zurück nach Riobamba um mir dort einen Bus nach Quito zu suchen. Hier hatte ich ein bisschen Glück, denn der Bus fuhr dann 15 Minuten später ab. Auf dem Weg hatte ich 2 kleine Spielgefährten. 2 Kiddies, die auf der anderen Seite saßen, ca. 3 Jahre alt, spielten die ganze Fahrt lang im Mittelgang und benutzten auch mich um sich durch den Zug zu schwingen. So ging die Fahrt dann auch schnell vorbei. In Riobamba angekommen war es dann genau 16 Uhr und ich dachte, dass ich jetzt wohl keinen Bus mehr finden würde, deshalb habe ich mich zuerst ein bisschen beeilt. In der Halle angekommen bin ich dann zuerst zu der Gesellschaft gelaufen mit der ich auch schon hierher gekommen bin (Chimborazo), diese hatten aber frühstestens eine Abfahrt um 5 Uhr. Aber sie verwies mich auf den nächsten Bus. Wieder hatte ich Glück ich bekam noch einen Platz im Bus, der um 16 Uhr losfährt. Aber am Bus angekommen merkte ich welcher Platz es war. Letzte Reihe in der Mitte. Na gut ich habe Platz für meine Beine und ich muss keine Angst haben, dass keiner von hinten meinen Rucksack aufschneidet aber ich war schon ein bisschen eingeklemmt. Leider war der Bus nun komplett voll, so konnte ich noch nicht mal den Platz wechseln. Ich werde es schon aushalten. Der Busfahrer legte dann noch eine DVD ein. Allerdings war ich soweit von dem Fernseher entfernt, dass ich mich schon anstrengen musste was zu sehen. Der Film war auch nicht so spannend. Die Krallen des Tigers. Irgendwas mit Kung-Fu. Man kann sich damit schon ein bisschen die Zeit vertreiben.

Irgendwann unterwegs sah man dann den Cotopaxi noch in voller bracht. Und er wurde schön von der untergehenden Sonne angestrahlt. Das sah wirklich herrlich aus. Ich habe dann sicher eine Stunde lang versucht ein tolles Bild hinzubekommen was aber aus dem fahrenden Bus nicht möglich war. Ein paar versuche gab es dann schon. Auch mit Video hab ich es versucht. Was ein bisschen besser klappte. Zum Ende hin war es dann so, dass wir dann am Cotopaxi vorbei waren und ich ihn, weil ich in der letzten Reihe saß, aus dem hinteren Fenster fotografieren konnte. Ich wusste allerdings, dass kurz darauf dann ein Kurve kommt, bei dem man ihn dann dann nicht mehr sehen konnte. Musste als schnell sein. Die beiden besten Bilder sind mir dann so gelungen. War wirklich auch mal kurz davor einfach auszusteigen oder den Busfahrer zu fragen ob er kurz halten könne. Aber ich wollte mir den unmut der anderen nicht auf mich ziehen.

Cotopaxi

Nach weiteren 4 Stunden Busfahrt bin ich dann in Quitumbe angekommen. Leider muss ich von dort aus jetzt noch mit dem Bus mindestens eine Stunde zurückfahren. Ich habe mir die ganze Zeit überlegt, ob ich mir ein Taxi nehmen soll um zurück zu fahren. Dies kostet aber mindestens 15$. Ich probier es jetzt mal mit dem Bus. Wenn es mir nicht passt, kann ich immer noch aussteigen und mir ein Taxi nehmen. Aber die ganze Zeit hatte ich viel Platz und konnte mich mit dem Schutz meiner Sachen befassen. Gebraucht habe ich es allerdings nicht. Deshalb bin ich dann nach einmal umsteigen heil und sicher an der Bushaltestelle angekommen. Bis nach  Hause habe ich es dann auch noch geschafft. Aber ich hatte einen solchen Hunger, dass ich mich entschloss noch was essen zu gehen. Da aber Sonntagabend war, blieb nur wieder der Gang in die Pizzeria um die Ecke. Habe mir dann eine Lasagne gegönnt. War ja heute der erste Advent. Da dachte ich, ich könnte mir schon mal was gönnen.

Danach ging es zu Hause, ich habe noch eine notwendige Dusche genommen und es ging ab ins Bett.

01Dezember
2013

Downhill vom Chimborazo (mit Bilder)

Das Frühstück begann um 7.30 Uhr. Das habe ich dann auch gleich ausgenutzt, denn ich sollte ja um 8.30 Uhr schon an der Agentur sein wegen des Fahrrads. Die Idee hatte nicht nur ich, dort waren dann noch 3 weitere Personen, wobei 2 von ihnen Deutsch sprachen. Hab sie dann auch gleich mal angesprochen. Witzigerweise kam dann heraus, dass genau die beiden auch mit mir auf die Fahrradtour gehen. So kamen wir jetzt schon ins Gespräch. Thomas und Gunnar aus Aachen, mittleren Alters. Die beiden wollten aber noch kurz ihre Wäsche waschen gehen im Ort, so konnte ich mal auf die Suche nach Julio Verne (so hieß die Agentur) machen.

Hab dann alle meine warmen Sachen in den Rucksack gepackt und die Sachen, die ich heute nicht brauchen werde in einen Beutel, so dass diese mir nicht in die quere kommen. So checkte ich dann aus und bin noch ein bisschen durch die Gegend gewatschelt. Die Agentur war nur 3 Minuten vom Hotel entfernt, so hatte ich jetzt noch ein bisschen Zeit um noch die Umgebung zu besichtigen. Kam dann am Bahnhof vorbei. Von dort aus sah ich eine Kirche auf einem kleinen Hügel. Auf diesen bin ich dann gleich hochgeklettert. Was sich aber wirklich gelohnt hat. Dort habe ich dann den Chimborazo in voller bracht sehen können. Als ich mich aber umdrehte sah ich noch mehr Berge. Der Park vor der Kirche war der höchste Punkt in Riobamba und man hatte eine wunderbare Aussicht auf die umliegenden Vulkane und Berge. Was auch am wunderbaren Wetter lag. Der Chimborazo war ja nicht zu übersehen, der ist ja 6310 Meter hoch. Riobamba allerding liegt nur auf 2980 Metern. Da ragte also ein riesiger Klotz aus dem Boden. Außderdem konnte ich noch den „El Altar“ und den Tungurahua sehen. Beide auch mindestens 5000 Meter hoch.

Krasser Anblick!

Wow was ein Klotz Vulkan Kirche und Altar El altar

Nach ein paar Fotos ging es dann zurück zur Agentur. Dort warteten jetzt auch schon die anderen beiden Deutschen und das Tor war nun auch offen. Wurde dort dann von Popkje, der Dame mit der ich auch den E-Mail-Kontakt hatte, begrüßt.

Nun ging es daran, die nötige Ausrüstung zu finden. Sollte dann ein Mountainbike ausprobieren und die Gänge und Bremsen testen. Gefiel mir auch gleich auf den ersten paar Tritten. Bremsen waren auch in Ordnung. Immerhin sollte es ja auch lange bergab gehen. Nach der Testfahrt wurde uns dann die restliche Ausrüstung gegeben. Helm, Handschuhe, Knie- und Ellenbogenschützer und eine Schutzmaske. Ich bekam dann noch zusätzlich die von mir georderte Kamera, die dann an meinem Helm befestigt wurde. Bekam noch eine kleine Einweisung, wie diese zu bedienen ist. Musste aber meine eigene Speicherkarte zur Verfügung stellen, das wurde mir versäumt im vorhinein zu sagen. Naja ich hatte Glück und Verstand, denn ich habe ja meine Ersatzkarte auch eingepackt. So stehen mir jetzt 2 Kameras zur Verfügung, hoffe die Bilder werden gut.

Danach ging es dann los. Die Fahrräder waren mittlerweile auf dem Dach des Autos verstaut. Die Fahrt zum Chimborazo soll knapp 1 Stunde dauern. So hatten wir ein bisschen Zeit uns besser kennenzulernen. Der Guide war ein bisschen kurz angebunden und hat anfangs noch nicht viel gesprochen. Aber was uns dann relativ schnell aufgefallen ist, wir haben nur einen Guide dabei, der auch gleichzeitig der Fahrer ist. Wenn der mit uns den Berg runter fährt, wie wird dann das Auto wieder geholt. Gut, dass soll nicht unser Problem sein, wir müssen ja nur runterfahren:)

Wie schon erwähnt hatten wir heute echt ein tolles Wetter erwischt. Der Guide meinte, dass es die letzten Tage nicht so gut war. So konnten wir auf der ganzen Fahrt die volle Bracht des Berges sehen. Unterwegs haben wir immer mal wieder wilde Vicuñas gesehen. Davon gibt es knapp 5000 Stück hier am am Chimborazo. Die lassen sich nur schwer züchten und leben hier deshalb in freier Wildbahn. Im Gegensatz zu Lamas und Alpakas, die Geschwister des Vicuñas, die nur für viele Dinge gahlten werden. Die wolle des Vicuñas ist richtig teuer aber auch richtig gut. Von diesem Tier wird nur das „Brusthaar“ genommen, da dieses lang genug ist um verarbeitet zu werden. So muss man knapp 5 Vicuñas scheren um ein Kilo Wolle zu bekommen. Außderdem kann man jedes dieser Tiere nur alle drei Jahre scheren. Deshalb ist die Wolle auch so teuer. Im Gegensatz zu Alpaka und Lama, die im Jahr mindestens 5 Kilo Wolle abwerfen.

Chimborazo + Vicuna

Auf dem Weg lag noch Schnee vom gestrigen Tag, ganz frisch! Was aber bedeutete, dass wir uns dem Ende unserer Fahrt näherten, denn die Schneefallgrenze hier liegt bei ca. 5000 Metern. Unterhalb schneit es hier nie. Das erste Refugium liegt auf knapp 4800 Metern und das zweite auf 5000 Metern. Da werden wir noch hochsteigen heute. Irgendwie haben die beiden anderen Deutschen nicht mitbekommen, dass wir noch laufen müssen, worauf Thomas auch sehr gereizt reagierte. Aber was blieb ihnen anderes übrig. Ich wollte da hoch, habe auch dafür bezahlt. Wenn sie nicht wollen müssen sie halt warten bis ich wieder zurückkomme. Aber sie haben sich dann doch dazu durchringen können. Gunnar ist ein Bergsteiger, dieser hat in den nächsten Wochen noch so einige Berge vor sich. Thomas macht in der Zwischenzeit immer andere Ausflüge. Zum Beispiel macht er morgen noch eine andere Fahrradtour.

So sind wir nach oben. Der Weg ist ca. 1 Kilometer lang und man überwindet knapp 200 Höhenmeter. Unterwegs sind wir dann immer wieder auf andere Gruppen getroffen. Bei einer Gruppe bin ich stuzig geworden. „Sag mal die kennst du doch!“ Na klar kenn ich die. Das waren die beiden Österreicher, die ich am letzten Wochenende durch Quito geführt habe samt Guide. Wie witzig. Wusste gar nicht, dass diese auch hier sind. Habe dann noch ein bisschen mit ihnen geplaudert. Wollte sie aber auch nicht zu lange aufhalten. Morgen werde ich sie aber vermutlich nochmal sehen, denn sie fahren auch mit dem Zug. Nur mit dem um 8 Uhr.

Weiter ging es dann bis zum 2. Refugium Whymper. 5030 Meter hoch. Die Schutzhütte wird zur Zeit allerdings renoviert. Eigentlich hieß es, dass man hier einen Stempel bekommt, dass man auch wirklich auf der Höhe war aber hier war keine Menschenseele. Der Ausblick war umwerfend.

Chimborazo Chimborazo Ja so hoch war ich Ausblick

Nach einer Weile beschlossen wir uns dann wieder nach unten zu gehen. Auf dem unteren Refugium gab es dann noch eine Suppe und etwas warmes zu trinken und für unterwegs noch ein Sandwich. Mittlerweile zog auch langsam der Berg zu. Man merkte es wirklich, wie kalt es auch auf einmal wurde. Deshalb packten wir uns auch komplett ein mit all den Sachen, die uns zur Verfügung standen. So sahen wir auch ein bisschen aus wie Robocop.

Crew

Wir haben eine Strecke von 8 Kilometern auf nicht asphaltierten Wegen vor uns, danach steigen wir wieder ins Auto um 20 Kilometer zum nächsten Startpunkt zu fahren. Von dort geht es dann knapp 40 Kilometer in Richtung Ambato.

Als letzter Akt stand dann noch die Aktivierung der Kamera. Um die erste Teilabfahrt filmen zu können. Doch gerade als ich sie ausgepackt habe zeigte sie an, dass die Batterie leer ist und schaltete sich dann aus und konnte nicht mehr gestartet werden. So ein Mist, hab mich doch so auf die Bilder und Videos gefreut:( Sollte halt nicht sein.

Mittlerweile weiß ich auch was mit dem Guide ist. Er fährt nich mit uns mit dem Bike sondern ist der Besenwagen, der hinter uns herfährt. War schon ein bisschen komisch, denn wir wussten ja gar nicht wohin etc. Aber war schon in Ordnung, brauche ja keinen Aufpasser. Fahrradfahren kann ich.

Unterwegs versuchte ich noch ein Video mit meiner Kamera zu machen aber war nicht möglich, das die Strecke aus vielen Schlaglöchern und Wellen bestand wo ich beide Hände brauchte um die Kontrolle nicht zu verlieren. Aber die Strecke machte schon Spaß, denn man konnte über die Wellen drüberfahren und springen. Unterwegs musste ich das Auto mal stoppen, denn ich brauchte dringend meine Sonnenbrille. Es wurde doch viel Dreck und Steine aufgewirbelt, wenn ich hinter einem hergefahren bin. Leider ist mir mit Sonnenbrille nicht aufgefallen, dass die Kamera beschlagen war, deshalb sind einige ein bisschen verschwommen.

Nach dem 8 km sind wir dann alle heil am Eingang des Chimborazo Parkes angekommen, wo es dann galt die Fahrräder wieder aufs Dach zu packen. Wie schon gesagt ging es jetzt 20 Kilometer mit dem Auto zum nächsten Startpunkt. Unterwegs fing es aber leicht an zu regnen. So dass wir uns dann dort entschlossen ersteinmal zu warten und unser Sandwich zu essen. Da der Regen nicht besser wurde beschlossen wir, ein paar Kilometer den Berg runter zu fahren um es dann dort zu probieren, denn die Wolke war nur ein regionaler Schauer. Ein bisschen weiter unten haben wir es dann probiert. Leider schien uns die Wolke zu verfolgen, denn wir waren noch nicht richtig fertig mit abladen schon fing es auch hier an zu regnen. Aber wir sind dann trotzdem los.

Ich hatte nur ein Problem, da mein Fahrrad auf dieser Autofahrt als einziges auf das Dach geladen wurde hatte ich nun das Problem, dass mein Sitz nun komplett nass war und ich dadurch ein nasses Hinterteil bekam. Musste mir dann mit einer Plastiktüte aushelfen.

Wir waren auch ein bisschen schneller wie die Wolke und sind vo ihr hergefahren. Wenn wir aber nur mal kurz hielten um ein Foto zu machen hat uns die Wolke wieder eingeholt. Eine einer solchen Pause haben wir gemacht, weil wir an einem kleinen Dorf vorbei kamen wo sie gerade dabei waren ein Rodeo vorzubereiten. Die ganzen Gauchos mit ihren Kostümen war schon toll zu sehen. Leider waren es noch Vorbereitungen, so haben wir leider kein Rodeo sehen können, denn wir wollten auch weiter.

Rodeo

So ging es dann weiter bergab. Wir fuhren durch ein Tal, dass wunderschön war. Die Landschaft war einzigartig. So haben wir oft gehalten um Bilder zu machen. Was immer nur ein Problem für den Guide war, der ja immernoch hinter uns im Auto herfuhr. Nach einiger Zeit haben wir dann die Wolke abgehängt und es wurde immer schöner. So dass wir dann unterwegs immer mehr von der warmen Kleidung auszogen. Wir erreichten dann irgendwann auch wieder die Baumgrenze. So war die Landschaft irgendwann nicht mehr ganz so kahl. Während der Abfahrt kamen wir immer mal wieder durch Dörfer wo auch Hunde auf der Straße waren, diese haben uns dann das ein oder andere mal dann verfolgt und uns ganz böse angeklefft. Aber passiert ist niemandem von uns was.

Ike Landschaft Landschaft Landschaft

Irgendwann kamen wir an eine Kreuzung wo wir dann hielten und auf unseren Fahrer warteten. Mussten wirklich ein paar Klamotten loswerden, denn es wurde dort dann richtig warm. Ab dort sollte die Tour noch ca. 13 Kilometer lang sein. Auf dem Weg von dort kamen wir dann noch an einer Prozession vorbei. Dort wurde eine Maria in einem Glaskasten auf den Berg getragen. Dort wurde es dann mal ein bisschen enger, denn die Autos wollten dort auch vorbei aus beiden Richtungen, da wurde nicht wirklich auf uns Fahrradfahrer geachtet, deshalb hielten wir lieber und haben ein paar Fotos der Prozession gemacht.

Prozession

Insgesamt waren wir dann knapp 2,5 Stunden unterwegs. Und der größte Teil war wirklich nur Bergab. Ab und zu musste man ein bisschen strampeln um ein kleines Hügelchen zu überwinden war aber alles noch zu machen. War auf alle Fälle eine tolle Biketour durch eine schöne Gegend. Hat echt sehr viel Spaß gemacht. Und auch die Leute waren echt toll.

Am Ende ging es dann nur noch darum die ganzen Sachen wieder abzugeben und die Fahrräder wieder zu verstauen. Wir waren jetzt in Ambato angekommen und mussten diese Stadt auch einmal durchqueren. Die beiden anderen wollten unbedingt einen Saft trinken, deswegen haben wir uns auf die Suche nach einem gemacht. Haben allerdings nichts gefunden.

Die Rückfahrt dauerte dann auch wieder eine Stunde und wir kamen nochmals am Chimborazo und seinem kleinen Bruder Carihualrazo vorbei, der auch 5000 Meter hoch ist, aber im Gegensatz zum Chimborazo ein Winzling ist.

Chimorazo mit

Unterwegs habe ich dann noch das ein oder andere Wort mit dem Guide ausgetauscht. Denn Thomas und Gunnar waren beide zu k.o. und sind eingepennt.

An der Agentur angekommen musste ich dann nur noch meine Sachen holen, die ich dort gelassen habe, weil ich sie nicht mitschleppen wollte. Ich wurde dann aber noch von den beiden auf einen Kaffee eingeladen. Da sagte ich nicht nein, denn wir waren vor der Zeit zurück und ich hatte ein bisschen Zeit bevor ich dann mit dem Bus weiter nach Alausi wollte.

Danach haben wir nach die Mail-Adressen getauscht um uns Gegenseitig die Bilder zuschicken und dann habe ich mich von ihnen verabschiedet. Allerdings musste ich ihnen noch helfen, denn ihr Hotelzimmer war für diese Nacht eigentlich nicht reserviert und beide sprachen kein Spanisch.

Hab dann wieder ein Taxi geschnappt, der wollte doch auch wieder nur 1$. Man und in Quito muss man immer kämpfen um einen anständigen Preis. Leider war am Busbahnhof die Agenturen, die nach Alausi fahren geschlossen. So ein Mist. Hab dann nachgefragt wie ich jetzt noch dahin komme. Ich musste dann einen Bus nehmen, der nach Cuenca fährt aber musste unterwegs aussteigen. Ich wusste allerdings nicht ob der Bus direkt in die Stadt fährt oder ich außerhalb der Stadt aussteigen muss. Und auch diese Bus sollte erst 1,5 Stunden später fahren. Also hieß es warten. Eine halbe Stunde vorher bin ich dann an die Haltestelle. Vielleicht ist der Bus ja schon da. Dort habe ich dann einen Busfahrer gehört der „Alausi“ rief. Bin dann mal zu ihm hin und fragte ob er noch Platz hat. Er zerrte mich direktin den Bus und sagte, dass er jetzt los will. Ich fragte nur noch ob er direkt ins Zentrum von Alausi fahre, was er bejahte. Also bin ich dort sitzen geblieben. Ich hatte zwar ein Ticket für einen anderen Bus aber das Ticket hat 1,90$ gekostet. Und hier bin ich sicher, dass ich direkt im Zentrum aussteigen kann. Hab schon für weniger sinnvolles mehr Geld ausgegeben.

Die Fahrt dauerte knapp 1,5 Stunden. Mittlerweile war es auch dunkel. Ich habe heute mittag noch den Guide und den Taxifahrer gefragt welches Hotel sie mir hier den empfehlen könnten. Beide antworteten Hotel Europa. Dieses habe ich im vorhinein auch mal im Internet angeschaut. Aus dem Bus ausgestiegen habe ich erstmal versucht mir dort einen Überblick zu verschaffen. Das witzige war, dass ich jetzt direkt vor dem Eingang des Hotels stand. Also bin ich zur Rezeption. Das Zimmer ohne Frühstück und mit geteiltem Badezimmer kostet 10$. Aber ich weiß, dass es hier nichts besseres zu einem anständigen Preis gibt also bin ich hiergeblieben. Das Zimmer bestand auch einfach nur aus 4 Wänden und einem Bett. Aber ich bin ja auch nur eine Nacht hier und will nur ein bisschen schlafen können. Habe dann versucht zu duschen aber irgendwie bekam ich es nicht hin die Dusche zum laufen zu bringen. Also dann halt nicht.

Das Zimmer hatte einen Fernseher mit Kabel, so konnte ich noch ein bisschen Fernsehen. Es kam auch Fußball. Dort haben sie die Zusammenfassungen von Bayern und Schalke gezeigt. Na danke, Schalke. Von Dortmund wurde nur das Ergebnis eingeblendet. Lag wohl an der „Glanzleistung“ von Farfan, der Peruaner ist.

Habe mir in der Bäckerei noch ein paar Brötchen geholt, denn Hunger hatte ich jetzt auch.

Nicht lange und ich bin danach dann auch eingeschlafen.

30November
2013

Auf nach Riobamba

Na heute war ja wieder Freitag und ihr wisst, was heute ansteht. Frühstück!

Wir haben wieder von vorne begonnen mit der Runde. Also sind wir nächste Woche wieder dran. Obwohl ich nicht weiß ob wir das nächste Woche machen wollen, denn am Freitag ist hier ja Feiertag und am Donnerstag hab ich erfahren, dass wir hier eine kleine Party machen und nur bis 15 Uhr arbeiten. Danach wird dann gefeiert und irgendein Kartenspiel gespielt. Aber ich hab ja ein Flugticket am Donnerstag und muss schon um ca. 15 Uhr gehen. Schade, dass verpass ich jetzt ungern aber so ist es halt.

Es gab nen Hot-Dog. Auf ecuadorianische Art. Ich kann diese Würstchen hier einfach nicht leiden. Aber nunja ich komme ja bald wieder nach Hause, dann gibt es wieder richtige:)

Um kurz vor 11 Uhr kam dann eine Bäckerei vorbei, die uns Kuchen und Törtchen anbot. Diese werden auch nächste Woche das Frühstück herrichten. Noch mehr Frühstück. Gott sei Dank habe ich heute selber nichts gefrühstückt.

Habe es gestern leider nicht geschafft Bram zu fragen ob ich ein bisschen früher gehen darf aber wird schon kein Problem sein. Gepackt habe ich ja schon, deshalb ist auch nicht so schlimm wenn nicht. Umso später komme ich dann aber leider in Riobamba an.

Jonathan hat mir aber dann noch im Hotel angerufen und hat meine Ankunft bestätigt, denn ich habe einfach noch keine Antwort bekommen. Hoffe ich komm nicht ganz so spät an so dass ich auch noch ein bisschen schlafen kann:)

Heute war ich mal wieder nicht mittagessen. Bin stattdessen ein bisschen aufs Ohr gelegen um mich ein bisschen zu erholen. Wird ja ein relativ langer Tag. Gab eh wieder nur Hühnchen mit Reis oder Fisch mit Reis. Und gefrühstückt habe ich ja auch schon ausgiebig.

Thomas meinte nur, dass ich einfach gehen soll. Das schlimmste was passieren kann ist, dass sie sagen, dass ich nächste Woche mehr arbeiten muss. Okay, deshalb bin ich dann um ca. 16.30 Uhr gegangen. Hab mir nur noch kurz was zu Essen und Trinken für den Weg gekauft und los ging die Tour.

Auf dem Weg zur Bushaltestelle war hier mein erster Moment bei dem ich dachte: „schnell weg hier!“ Denn vor mir lief eine Gruppe Jugendlicher, die meinten jeden der ihnen entgegen kam ins Gesicht zu schlagen und dumm anzumachen. Ich habe, als ich merkte was hier los war, schnell die Straßenseite gewechselt und habe meine Schritte ein bisschen verschnellert. Wenn einer dieser Halbstarken sich mit mir hätte anlegen wollen, denke ich schon, dass ich diese in Schach hätte halten können. Nur man weiß nie ob sie Messer oder andere Waffen dabei haben. Deswegen war es besser das Weite zu suchen und es gar nicht zu dieser Situation kommen zu lassen.

Erst musste ich wieder zum Busterminal Quitumbe, dass ich ja aufgrund des langen Weges und der Lage nicht besonders mag. Hab dan den Trole-Bus genommen. Bei dem bin ich sicher wohin ich gehen muss obwohl ich umsteigen muss und es knapp 15 Minuten länger dauert. In der Stadt musste ich mich dann wieder in den überfüllten Bus quetschen, der sich dann aber nach und nach leerte.

Am Busterminal Quitumbe angekommen muss ich erstmal die Richtigen Buslinien finden. Habe mir ein paar rausgeschrieben, die direkt nach Riobamba fahren. Gibt noch einige, die nach Cuenca fahren und einen dann auf dem Weg rauslassen können. Aber das wollte ich nicht. Als ich die Buslinien gefunden habe, war eine Schlange vor einem der Schalter an dem Stand Riobamba Express. Da dachte ich gut den Express muss ich nicht nehmen, deswegen suche ich eine andere Linie, dort wurde ich aber immer nur weggeschickt. Bis ich dann kapierte, dass die alle wollten, dass ich in die Schlange anstehe. Es funktioniert in diesem Fall so, dass alle, die nach Riobamba wollen dort anstehen sollen und die ganze Linie wird dann immer zu der Buslinie mit der nächstmöglichen Abfahrt geleitet, wenn der Bus an dem gerade angestanden wird voll ist. So war es also nicht möglich mir eine Buslinie auszusuchen. Aber hatte Glück und bekam einen Platz in einem Bus, der mir empfohlen wurde. Leider fuhr dieser dann erst genau eine Stunde später ab. Heißt ich durfte warten. Umso später komme ich jetzt natürlich in Riobamba an. Aber hauptsache ich habe einen Bus gefunden, der auch direkt nach Riobamba fährt.

Hab mir dann noch was zu Trinken gekauft und bin dann nochmal vorsorglich auf die Toilette. Und dann wurde gewartet. Der Bus war sogar überpünktlich und nachdem der Bus voll war wurde auch gleich losgefahren. Knapp 8 Minuten vor der geplanten Abfahrtszeit.

Der Fahrer muss heute noch was vor haben, denn er gab ganz schön Gas. Wir wurden teilweise richtig durch den Bus geschleudert. Aber wir brauchten dann nur knapp 3 Stunden. Lag auch daran, dass kaum Stau war. So war ich um ca. 22 Uhr in Riobamba. Am Busbahnhof habe ich dann ein Taxi gesucht. War auch gar nicht so einfach, denn die anderen suchten auch alle eines.

Als ich dann endlich eins gefunden und mich schon wieder auf Verhandlungen eingerichtet habe, sagt er er will nur 2 $ um mich zum Hotel zu bringen. Da hab ich gar nicht lange überlegt. Hab ihn dann noch gefragt, wo ich morgen dann die Agentur finden kann, dass hat er mir dann auch noch bereitwillig gezeigt. Und schlussendlich hat er mich dann am Hotel Tren Dorado abgeladen.

Dort wurde ich ja auch erwartet. Die Nacht hat mich 16$ gekostet und war inklusive Frühstück. Dachte das kann ich morgen schon als Stärkung gebrauchen. Im Zimmer angekommen gab es nur noch duschen und schlafen. Will ja morgen nicht wegen Müdigkeit vom Fahrrad fallen:)

Das Hotel machte einen guten Eindruck. War jetzt kein Luxus aber auch kein dreckiges Zimmer etc. Für 16 $ also voll in Ordnung.

 

29November
2013

Ein guter Tag

 

Heute war aus 4-facher sicht ein guter Tag.

Zuerst kam Birgit bei mir im Büro vorbei. Nanu, wir hatten uns doch gar nicht verabredet. Aber sie war in guter Mission unterwegs. Sie hat meinen Blog und auch den Bericht zu Don Gil gelesen, der nachwievor im Gefängnis sitzt. Deshalb kam sie zu uns ins Büro. Sie hat einen Berg voll Süßigkeiten gespendet, die ich nun verkaufen kann um noch ein bisschen mehr Geld für Don Gil zu sammeln. Da ihr beide meinen Blog liest, will ich mich nochmals dafür bedanken. Er wird es sicher zu schätzen wissen, was ihr gemacht habt, auch wenn ihr euch nicht kennt.

DANKE!!!

Dann haben wir endlich um ca. 16 Uhr die Zusage eines Eigentümers bekommen, dass wir sein Bott für Dezember, Januar, Februar und März mieten können. Das war eine gute Nachricht. Denn nun habe wir bis Ende März Zeit um uns um ein neues eigenes Boot zu kümmern. Angeblich will Bram sich ein eigenes Boot bauen lassen, welches dann seinen eigenen Vorstellungen entspricht. Das Problem, das wird ja auch nicht von heute auf morgen gebaut.

Aber uns, also mehr Bram und Sandra, bleibt nun ein bisschen Luft um wieder ein bisschen den Überblick über die Situation zu finden.

Das neue Boot ist die Deep Blue. Sie ist relativ ähnlich aufgebaut wie unser altes Boot. Hat also auch 16 Plätze. Leider sind die meisten im Lower Deck und nicht wie bei uns alle entweder im Main- oder Upperdeck mit großen Fenstern. Da wird schon der ein oder andere sich darüber beschweren. Der einzige große Unterschied ist, dass das Boot eigentlich ein Tauchboot ist, dass eigentlich auf Tauchfahrten geht und deshalb auch ein bisschen anders eingerichtet ist. Das war oder ist unser Glück, denn Tauchfahrten sind in diesen Tagen einfach nicht gefragt. Denn die meisten, die hierher kommen um zu tauchen kommen wegen den Wahlhaien, die es vor den  Galapagosinseln gibt. Aber nur bis Ende November, Anfang Dezember. Dann ziehen sie weiter. Die restlichen Meeresbewohner können auch ganz normal beim Schnorcheln beobachtet werden. So konnten wir jetzt das Boot mieten bis dann wieder mehr Taucher kommen. Unterschrieben ist allerdings noch nichts, wir haben nur die mündliche Zusage. Das Problemist nur, dass man um ein Boot auf Galapagos betreiben zu können bestimmte Lizenzen braucht, die wir zwar haben aber nur auf die Voyager laufen. Das gute ist, der Besitzer der Deep Blue war auch Teilhaber an der Voyager und wir denken, dass wir deshalb unsere Lizenz auf sein Boot anwenden können.

Ein weiteres gutes ist, dass wir dann auch vermutlich unsere Reiserute und auch die Mannschaft der Voyager benutzen können. Dann hat sich auch nichts geändert außer das Boot.

Wir haben nur ein Problem, wir haben jetzt natürlich schon ein paar Leute umgebucht auf andere Boote. Die müssen wir jetzt auf den anderen Booten belassen, da z.B. auch einige Agenturen dadurch ihre ganzen Reiserouten für die Passagiere geändert haben, weil die Tage nicht immer genau gepasst haben.

Aber wir können diese Plätze ja wieder vermieten und vielleicht kann dadurch der Verlust ein bisschen minimiert werden.

Jetzt hoffen wir, dass wir bald den unterschriebenen Vertrag und die dazugehörigen Lizenzen vorliegen haben. Bis dahin können wir weder die Leute umbuchen noch neue Kunden auf unser Boot buchen. Deshalb ist warten angesagt. Mal wieder.

Mittlerweile habe ich auch eine neue Nachricht von der Agentur bekommen, bei der ich gerne mitgehen würde am Samstag. Sie haben einen weiteren Deutschen gefunden für die Tour. Also werde ich diese wohl machen. Hab ihm auch zugesagt, denn wenn ich dort jetzt nicht mitgehe sitzt der andere Deutsche auf dem trockenen. Hab den armen Typen, der mir immer geantwortet hat, ziemlich ausgequetscht. Was muss ich mitbringen? Ist es ausreichend, wenn ich erst am Samstag morgen kommen kann? Macht der Guide Fotos oder Videos? Habt ihr auch meine Größe? Etc., etc, etc. Aber er hat immer bereitwillig und vor allem schnell geantwortet. Deshalb bin ich der Überzeugung das richtige Büro gewählt zu haben. Er hat mir dann noch vorgeschlagen, dass ich für 244 $ Pfand mir dort eine Kamera leihen kann, die ich mir dann am Helm festmachen kann. Das Geld bekomm ich danach wieder zurück, wenn ich die Kamera auch heil zurück bringe. Ich bin echt am überlegen aber es kostet schließlich nichts. Muss nur den Pfand hinterlegen, deshalb werde ich das wohl machen. Dann hab ich gescheite „Aktionfotos“:)

Heute ging es dann noch zum Fußball. Beide Teams bestanden heute nur aus Holländern. Waren 14 Stück. Inklusive mir und Juan Carlos, den hier alle Jan Klaas nennen, denn er spielt schon seit Ewigkeiten mit den Holländern in einem Team. Da mir Luuk letzte Woche die Kapitänsbinde übergeben hat mit der Hollandfahne war das heute wirklich witzig, denn ich war ja der einzige Nichtholländer und hatte die Binde. Wollte sie damit ein bisschen ärgern.

Bei der Hinfahrt gab es dann ein paar Schwierigkeiten, denn ich habe mit Thomas gesprochen der meinte, dass er heute auch mitkommt und dass Bram fährt. Um halb 7 hat er mir dann angerufen, dass Bram doch nicht fahren würde und wir uns am Plaza de Argentina treffen können um dann gemeinsam zum Treffpunkt mit Lars zu kommen, der uns bereitwillig mitnehmen will. Treffpunkt 19.10 Uhr. Um 5 nach 19 Uhr schrieb mir dann Thomas, dass 20 nach auch reichen würde, da war ich dann aber schon unterwegs um ein Taxi zu suchen. Gut, dann warte ich halt dort. Die Taxisuche erwies sich auch als nicht sehr einfach, denn keiner der Taxifahrer wusste wo der Platz liegt wo ich hinwollte. Musste einem dann erst mein Handy in die Hand drücken und ihn mit Thomas telefonieren lassen. Da das der 3. War der nicht wusste wo das liegt. Und so einfach ist die Taxisuche hier nicht. Während der Taxisuche wurde ich dann von Luuk und Bram angerufen wie ich denn jetzt zum Fußball komme. Da mein Handy der absolute Käse ist um zu telefonieren hab ich Bram nicht ganz verstanden.

Am Treffpunkt wollte der Taxifahrer 5$. Hab ich natürlich nicht gezahlt. Er war mit der Hälfte schon gut bedient. Dort traff ich dann auf Thomas, der mir dann mitteilte, dass Bram doch kommt und uns hier aufliest. Man ist das kompliziert. Ich hätte mir das Geld demfall auch sparen können. Er brauchte allerdings noch einige Zeit, denn er holte noch Luuk, Lighthouse, Coen und Boyd ab. Alles Holländer. Aber er kam noch pünktlich bevor der Tunnel um 8 Uhr wieder für den Gegenverkehr öffnete. Die anderen warteten schon auf uns.

Wurde dann in das Team mit den Ausländern und denen die kein Hollandtrikot hatten aufgenommen. Zuerst spielte ich im Feld als zentraler Mittelfeldspieler, dort habe ich aber dann schnell gewechselt und bin auf rechtsaußen gewechselt. Dort konnte ich meine Robbenqualitäten einbringen. Als Linksfuß auf Rechtsaußen. Weil wir heute wieder auf dem anderen Platz gespielt haben, der ein bisschen kleiner aber für mich der bessere Platz ist, kamen wir dann auf den Entschluss mit einem Auswechselspieler zu spielen, denn das Spielfeld war schon sehr klein bei 7 gegen 7.

Danach gab es schon ein bisschen mehr Spielfluß. Hab heute sogar ein Kopfballtor gemacht. Mit gütiger Mithilfe von Lighthouse, der im anderen Team in diesem Moment als Torwart spielte:)

Danach bin ich dann kurz raus um die anderen auch spielen zu lassen. Als ich wieder zurück bin habe ich mich als Torwart gemeldet. Und dort sollte ich dann auch bis zum Schluss bleiben, denn ich habe das andere Team wieder einmal zur Verzweiflung gebracht. Irgendwann waren dann die anderen so sauer, dass sie nur noch voll draufzogen. So hab ich einen Ball voll auf den Bauch bekommen, der dann den ganzen Abend noch schmerzte. Da wir dann hinten keine Tore mehr bekommen haben und vorne die ein oder andere Chance nutzen konnten haben wir gewonnen. Ich durfte mich dann die ersten Minuten dem anderen Team nicht nähern. :)

Die Binde wurde mir dann danach aberkannt... Aber darüber war ich mir vorher schon bewusst, denn die sollte ja eigentlich ein Geschenk für Bram sein.

Danach gab es noch ein Bierchen und ein paar hitzige Gespräche in der „Kantine“. Bram hatte heute das große Auto dabei wo er dann auch danach alle 6 weiteren Insassen nach Hause gebracht hat.

Alles in allem wieder ein erfreulicher Tag für mich. Jetzt hoff ich, dass das Wochenende auch gut wird.

 

28November
2013

Fahrradtour fürs Wochenende planen!

 

Heute nacht habe ich dann Antwort von den beiden Agenturen bekommen, die die Fahrrad ausfahrt anbieten. Die eine hat bisher noch keine Bestätigung für eine Fahrradtour für dieses Wochenende. Heißt bisher würde dort keine zustande kommen. Die andere hat eine bestätigte Tour mit einem Pärchen aus Frankreich. Dort könnte ich mich anschließen. Das Problem ist, dass diese wollen, dass ich am Freitag bei ihnen vorbei komme um den Helm etc. schon zu probieren. Ich komme aber am Freitag ja erst spät an. Da haben sie ja schon geschlossen. Man das ist gar nicht so einfach. Aber ich bekomme das schon noch organisiert bis zum Wochenende. Muss ja auch noch ein Hotel suchen. Das habe ich heute auch getan. Aber muss erstmal abwarten ob die Tour überhaupt zu stande kommt. Sonst bezahle ich ja eine Nacht, die ich eigentlich gar nicht brauche. Schon blöd, wenn man soviel sehen will;)

Am Nachmittag habe ich dann jeweils die Antworten bekommen. Im Prinzip sieht es jetzt so aus, dass ich jetzt beide Touren gebucht habe. Aber da ich noch kein Geld bezahlt habe und sie außer meiner E-Mail-Adresse eigentlich nichts haben kann ich ja einer der beiden immer noch absagen. Im Prinzip ist es so, dass ich gerne die Tour machen würde, die die Agentur anbietet, die noch keine fixe Ausfahrt hat für das Wochenende. Wenn dies aber nicht zustande kommt, dann gehe ich mit den anderen. Ich weiß ist nicht die feine Englische Art aber uns geht es hier auch nie anders.

Hab dann noch ein Hotel für die erste Nacht reserviert, denn ich bin ja jetzt ziemlich sicher, dass ich Samstag auf jeden Fall eine Tour machen werde. Nur eine Antwort habe ich bisher noch nicht bekommen vom Hotel. Wenn nicht, buch ich es halt vor Ort. Denke ich werde schon noch was vor Ort finden. Obwohl es ja auch schon spät ist, wenn ich dort ankomme. Ist ja gerade Low-Season.

Mehr ist heute nich passiert.

 

27November
2013

Was mach ich nächstes Wochenende

 

Habe mir heute gedanken gemacht, was ich am Wochenende so machen könne, da ich dieses Wochenende vermutlich mal frei habe und die nächsten Wochenenden auch alle schon verplant sind. Habe bis Januar nur noch dieses Wochenende bei dem ich noch nichts geplant habe. Bin dann schnell auf den Entschluss gekommen nach Riobamba zu gehen um den Teufelsnasen Zug zu nehmen. Ist halt ein absolutes touristisches Highlight und deshalb auch so ausgebaut. Aber wird von allen Seiten empfohlen. Dann muss ich das auch mal gesehen haben.

Hab mich dann wieder mit Lena darüber unterhalten, die dann meinte, dass ich diesen Zug im vorhinein buchen und auch bezahlen muss. Hmm... das wird jetzt aber doch knapp. Hab dann noch gefragt, was ich in Riobamba sonst noch so treiben könnte. Aber die Meinung war relativ die gleiche. „Nicht wirklich interessant!“ So habe ich mich auf die Suche nach weiteren Attraktionen in der Umgebung gemacht und bin dann schnell auf den Chimborazo gestoßen. Der höchste Berg hier in Ecuador. Den würde ich auch gerne noch sehen und ein bisschen besteigen. Das Problem hier ist auch ein Naturreservat, dass nur mit einem Guide betreten werden kann. Also muss ich auch hier wieder eine Tour machen mit einem lokalen Anbieter. Hab dann zwei Agenturen gefunden, die auch auf dem Chimorazo Fahrradtouran anbieten. Das wär doch auch noch eine Idee. Diese habe ich dann auch gleich angeschrieben ob sie für dieses Wochenende Touren geplant haben. Jetzt muss ich auf die Antwort warten. Das Problem ist, dass diese doch sicher auch schon wieder sehr früh starten und ich muss ja am Samstag morgen dann auch sehr früh aus Quito raus. Das gleiche Problem gibt es mit dem Zug auch. Dieser fährt nur um 8.00 Uhr, 11.00 Uhr oder 15.00 Uhr. Die beiden Fahrten um 8 und 11 Uhr sind einfach zu früh. Da müsste ich ja in Quito um 4 Uhr nachts losfahren. Und diejenige um 15 Uhr ist zu spät, da es ja meistens um diese Zeit beginnt zu regnen. Ich wollte ja auf jeden Fall 2 Tage hier verbringen aber wie bringe ich jetzt die beiden Touren, die ich machen will unter einen Hut.

Bin dann schnell auf den Entschluss gekommen einfach schon am Freitag abend zu fahren. Die Bisfahrt dauer ca. 4 Stunden so bin ich dann knapp um 22.00 Uhr in Riobamba. So kann ich am Samstag dann die Tour mit dem Fahrrad machen, die um ca. 9 Uhr beginnen und am Sonntag dann die Tour mit dem Zug. Deshalb habe ich dann bei Tania nachgefragt, ob sie mir einen Platz im Zug reservieren kann. Ich hatte Glück, denn erstens hatten sie noch Platz und außerdem wollen sie, dass wir bis heute noch bezahlt haben. Wenn ich morgen gefragt hätte hätte ich nicht mehr reservieren können.

Hab erfahren, dass ich rund eine Stunde vorher dort sein soll, denn es gibt eine freie Platzwahl im Zug, was heißt, wenn du eine gute Sicht aus dem Zug haben willst muss ich auf der rechten Seite sitzen. Sonst sehe ich die ganze Zeit nur die Felswand. Okay, dass kann ich schon einrichten. Habe ja jetzt den Zug am Sonntag um 11 Uhr reserviert, was heißt ich muss nicht ganz so früh raus.

Jetzt hoffe ich, dass die beiden Agenturen auch Ausfahrten am Samstag haben.

Um halb 7 war dann ja wieder Spanischunterricht. Durch die ganzen Aktivitäten am Wochenende bin ich gar nicht dazu gekommen meine Hausaufgaben zu machen. Habe sie deshalb noch kurz vor der Stunde gemacht. Ouh man das war gar nicht so einfach. Musste zwischen zwei verschiedenen Zeiten wählen und diese dann in einen Lückentext einfügen. Hab dann an vielen Stellen einfach nur geraten, denn ich konnte mit der neuen Zeit, die ich die letzten 2 mal begonnen habe kennenzulernen, einfach noch nichts anfangen. Als wir dann die Hausaufgaben kontrolliert haben waren die meisten sogar richtig... haha gutes Rateglück. Habe Arturo aber auch gesagt, dass ich Probleme damit hatte. So haben wir uns nochmals intensiver darum gekümmert. Hoffe, dass ich es jetzt besser verstanden habe. Meine neue Hausaufgabe für die nächste Woche ist: Ich muss nun das Märchen Pinocchio lesen und versuchen zu verstehen warum wo welche Zeit verwendet wir. Dafür habe ich von Arturo das Buch dazu bekommen. Auch mal ne witzige Hausaufgabe;)

Irgendwie fehlt mir zur Zeit einfach die Lust da abends noch hinzugehen aber ich kann mich dann schon oft überwinden. Will ja auch noch was dazu lernen. Aber wenn die Lust fehlt bleibt auch einfach nicht viel hängen. Aber die nächsten paar Wochen kann ich ja sowieso nicht mehr gehen. Die nächsten 2 Wochen schon noch aber danach ist dann Karina da und wir gehen in Urlaub.  

 

26November
2013

Kopfschmerzen

 

Habe heute wieder einige Aufgaben von Lena bekommen, bei denen ich ihr helfen konnte. So wird wohl die nächste Zeit meine Arbeit aussehen. Muss immer jemanden Fragen, ob ich was helfen kann. Aber gut. Kann halt nichts anderes mehr machen.

Leider habe ich heute so Kopfschmerzen bekommen, dass ich nach der Arbeit nur noch ins Bett gefallen bin und nichts mehr machen wollte. Aber geplant war ja sowieso nichts.

 

25November
2013

Cityguide

 

Heute musste/durfte ich ja wieder als Guide arbeiten. Im Gegensatz zu gestern bekomm ich dafür aber ein bisschen Geld und muss keines dafür bezahlen. Obwohl der „Job“ der gleiche bleibt:)

Gestern abend hat mich dann der Fahrer und Guide der Gruppe angerufen um abzuklären, wann wir uns wo treffen. Er hat den Treffpunkt ein bisschen nach hinten verschoben so durfte ich eine halbe Stunde länger schlafen:) Abfahrt war 8.50 Uhr bei mir vor der Tür.

Jose Luis hat die beiden Gäste auch gestern schon am Flughafen abgeholt und wird auch die restliche Tour mit ihnen machen. Er hat 2 Jahre in Frankreich und 1,5 Jahre in England gelebt und spricht deshalb hervorragend beide Sprachen. Im Vergleich zu allen anderen Ecuadorianern hier. Die Gäste haben ja für die restliche Tour nur ihn gebucht und keinen deutschsprachigen Guide.

Die Gäste waren wieder aus Österreich und ca. 50 Jahre alt. Es war wieder ein Ehepaar. Sie hatten einen leichten osteuropäischen Dialekt worauf ich schloss, dass diese vielleicht ursprünglich aus Ungarn oder so kommen.

Zuerst ging es zur Basilika. Wo sie aber nur einen kurzen Fotostopp bekamen. Die Kirche an sich ist ja auch nicht so interessant im Vergleich zu den anderern. Nur der Ausblick ist toll aber den bekommen sie danach vom Panecillo. Dem Hausberg mit der Marienstatue. Jetzt komme ich doch endlich mal auf den Berg. Habe auch ein paar interessante Dinge erfahren. Jetzt  weiß ich z.B. endlich warum diese Flügel und auch eine schräge Haltung hat. Die Marienstatue wurde einem Bildnis in einer der Kirchen in Quito nachgebaut. Jede Stadt hat ihr eigenens Bildnis von der Maria. Und der Künstler hat die Maria tanzend und mit Flügeln, was den aufstieg in den Himmel darstellen soll, gemalt. Warum dieser auf die Idee kam weiß ich auch nicht aber man muss ja nicht immer alles interpretieren.

Panecillo Panecillo Panecillo

Danach ging es dann zurück in die Altstadt wo wir dann verschiedene Kirchen aus verschiedenen Epochen besichtigt haben. Der Eintritt in die Compañia (die goldene) war heute frei, denn es spielte ein Chor. Diesen haben wir uns auch noch kurz angeschaut. Danach kam dann die Frage auf: Wollt ihr jetzt was essen oder warten bis wir in Mitat del Mundo sind“ (Was unser nächster Stopp war) Aber sie meinten sie wollen noch das Wetter ausnutzen. Während wir in den Kirchen waren hat es öfter mal geregnet was eigentlich untypisch ist. Dieses Pärchen hat weniger Glück mit dem Wetter wie die anderen beiden vor 3 Wochen.

Kirche

Also ging es dann zum Inti Ñan Museum, bei dem ich ja auch schon war. Dort haben wir uns dann einen englischsprachigen Guide gewählt, so dass ich eigentlich keine Arbeit mehr hatte. Ich hätte die Tour eigentlich auch selbst führen können. Ich kannte ja auch die Tricks bei den ganzen Experimenten. So kam es dann auch, dass ich es zum 2. Mal geschafft habe das Ei auf den Nagel zu stellen und am Ende der Tour mein 2. Zertifikat dafür bekam:)


Ei Iti ñan
Dort bin ich dann auch wieder auf die beiden Mexikaner getroffen von der gestrigen Tour. Aber hatten nicht soviel Zeit um zu plaudern. So war es dann, dass ich mich verabschiedet habe. Sie haben mir jetzt aber berichtet, dass sie nach Guayaquil gehen. Man sind die komisch. Ich empfehle ihnen Baños oder Galapagos und was machen sie Guayaquil. Naja gut nicht meine Entscheidung. Liegt wohl daran, dass sie nur in Apartments schlafen wollen und nicht in Hotels, wie sie mir gestern gesagt haben. Gibt wohl eine Homepage, die Weltweit ein solches Angebot hat. Hab ich aber nicht gekannt und konnte mir den Namen auch nicht merken. Im Moment bin ich mit Hostels für wenig Geld noch sehr zufrieden.

Nach der Tour im Museum ging es dann zum „falschen“ Äquator auf Mitad del Mundo. Mir gefällt dieser Ort einfach nicht und auch die Gäse hatten den selben Eindruck. Das Monument ist echt nicht schlecht aber ist alles schon sehr touristisch ausgebaut. Leider. Das Einzige was ich noch nicht gesehen habe waren 3 kleinere Museen, die im Eintrittspreis inklusive sind ich aber das letzte mal nicht entdeckt hatte. In einem wurden ein paar Käfer und Schmetterlinge ausgestellt im anderen ein paar Fotografien von ein paar Bergen, was echt schön anzusehen war. Der Fotograf hat auf jeden Fall was drauf. Und ein anderes kleines Museum hatte ein paar Bilder von Guayasamin dem berühmten ecuadorianischen Maler ausgestellt.

Mitad del mundo

Danach ging es mit vielen neuen Eindrücken für die Gäste zurück zum Hotel. Gegessen haben wir den ganzen Tag nichts aber war okay, hatte auch keinen Hunger. Leider habe ich heute kein Trinkgeld bekommen. Obwohl sie sehr mit mir zufrieden waren. Ihnen ist sogar aufgefallen, dass wenn er ein paar Fotos gemacht hat, ich immer mit ihm mit bin und ihn leicht beschattet habe. Er hatte auch eine gute und teure Spiegelreflexkamera dabei was auch automatisch die Langfinger anzieht. Und nach der Story, die ich gestern von der Amerikanerin gehört habe, ging ich auf Nummer sicher und hab immer geschaut wo sich die Leute befinden. Aber für diesen Extradienst gab es kein Extra. Naja ich habe gestern auch nichts gegeben. Aber nur, weil ich teilweise seinen Job übernommen hatte. War dann froh als ich dann um knapp 17 Uhr wieder zu Hause war. War doch relativ anstrengend dieses Wochenende. Obwohl ich heute eine Tour geleitet habe bei dem ich die Orte schon kannte, war es auch für mich toll, denn ich habe auch viele Sachen ohne Guide gemacht. So habe ich auch noch ein paar Neuigkeiten erfahren. Aber ich will nicht nochmal mein Wochenende dafür opfern. Und 25$ für diesen einen Tag ist einfach auch nicht viel. Aber auch dieses mal waren die Leute O.K.. Diesmal habe ich mich auch nicht als Anfänger ausgegeben, weil ich das auch wirklich nicht bin.

 

24November
2013

Otavalo und Umgebung

 

Um 6 Uhr war heute aufstehen angesagt, da ich um 6.50 Uhr bei der Reiseagentur von Luis erwartet werde. Gut ich habe es mir selbst ausgesucht. Habe mir heute wieder eine kleine Lunchbox gerichtet, da auch dieses mal das Mittagessen nicht inklusive ist. (Hab ja letztes Mal auch eins bekommen ohne zu zahlen) War dann pünktlich dort. Dort hat mir Luis dann mitgeteilt, dass er nen Kater hat. Naja er kann sichs ja erlauben er muss ja nicht mit auf die Tour, denn diese wird wiederum von einen Freelancer gemacht.

Sind dann zusammen zum Treffpunkt, wo auch schon die restlichen Leute auf uns warteten. Dieses mal war es kein Kleinbus. Nur ein Geländewagen mit mehreren Sitzen. Am Startpunkt waren wir 5 Leute mit dem Guide Binicio (kein Plan wie man das schreibt) waren wir 6. Doch hieß es, dass wir unterwegs noch eine Dame aufnehmen würden.

Zuerst mussten wir wieder alle unsere Ausweißnummer, Alter und Nationalität angeben, da es sich bei der Cuicocha Lagune wieder um ein Naturreservat handelt. Hab ja meine Kopie immer dabei, deshalb kein Problem.

Versuche euch jetzt die Leute mit denen ich unterwegs war näher zu bringen. Um zu zeigen mit was für Leuten ich unterwegs war. Die Namen habe ich mir nicht gemerkt aber ist ja auch nich wichtig. Ich seh die Leute einmal und nie wieder.

Der Engländer. Mein absolutes Vorbild. Er war bisher in seinem Leben in 104 verschiedenen Ländern. Er gibt jeden Dollar den er hat für Reisen aus. Mittlerweile ist er schon Rentner aber hat nachwievor ein kleines Geschäft. Er vermietet Häuser. Damit verdient er sein Geld mit dem er Reisen geht, außerdem kann er diesen Job von überall auf der Welt machen. So cool, aber 104 Länder werde ich niemals schaffen. Hab mal gezählt bin bei, für mich stolzen, 16 Ländern. Hab aber schon noch so das ein oder andere vor.

Die zwei Mexikaner. Diese sind auch 2 Weltenbummler und haben auch schon viele von der Welt gesehen. Aber weitaus noch nicht soviele wie der Engländer. Sie sind hier knapp 3 Wochen in Ecuador und wollen alles spontan buchen. Was eigentlich auch keine schlechte Idee ist. Allerdings wollen sie keine Hotels oder Hostals sondern buchen ihren Aufenthalt immer auf einer Homepage, die Apartments oder Wohnungen für touristische Zwecke vermietet. Gut, wenn man sich es leisten kann, warum nicht. Diese wollten unterwegs dann immer einige Tipps von mir. Habe ich ihnen auch gerne gegeben. Eigentlich wollten sie auch auf Galapagos. Haben auch schon das Schiff gebucht aber konnten vor Ort nicht mit Kreditkarte bezahlen und so scheiterte das ganze. Habe ihnen dann noch Baños empfohlen, da dies auch nicht weit weg ist von Quito und die beiden noch jung waren dachte ich, das wäre genau das richtige. Aber sie wollten nur nen Tagesausflug dahin machen was quatsch ist, weil man 4 Stunden fährt. Sonst wollen die beiden ja morgen auch zum Mitad del mundo. Vielleicht sieht man sich ja dort nochmal. Ich weiß allerdings nicht ob die beiden nicht irgendwie zusammengehören. Manchmal hat sich der eine schon ein bisschen so gegeben. Außerdem hatten beide gebleechte Zähne. Hab ich zum ersten mal gesehen und hab es absolut nicht schön gefunden. Aber jedem das seine.

Die Amerikanerin. Das war ne arme Socke. Ihr wurde am Donnerstag am helllichten Tag die Jacke gestohlen. Sie war unterwegs in der Altstadt zusammen mit einer Freundin. Uhrzeit ca. 10 Uhr morgens. Dort sind sie einem Typen begegnet, der ihrer Freundin schon die Kamera stehlen wollte, die sie blöderweise um den Hals trug. Aber sie konntem dann noch von ihm flüchten. Haben sich dann die Altstadt angesehen und sind auf dem Rückweg wieder dem Typen begegnet. Dieses mal war er aber nicht mehr alleine. Sie haben die beiden Frauen dann geschlagen und geschupft und auf den Boden gedrückt. Und haben der einen ihre Jacke gestohlen der anderen ihre Kamera. Das dumme war das die eine ihre Kamera, Geld, Kreditkarte, Reisepass und fast alles in der Jacke hatte. So war alles weg. Sie bezeichnete dies als Erfahrung und nahm es nicht ganz so ernst. Aber erleben möchte ich das nicht. Die Geschichte ist aber noch nicht vorbei, als sie dann zusammen zurück in ihr Haus kamen (die Freundin wohnt hier) fehlten die Handys. Also wurde auch noch bei ihnen eingebrochen. Ouh man wieviel Pech kann man an einem Tag nur haben.

Sie hatte zum Glück eine zweite Kreditkarte, die niemand gestohlen hat. So konnte sie auch auf die Botschaft um sich einen neuen Reisepass zu besorgen. Außerdem hat sie sich eine neue Kamera gekauft, die sie heute auch gleich benutzen wollte. Allerdings wusste sie nicht, dass sie dafür eine SD-Karte benötigt. So konnte sie 3 Bilder machen und er Speicher war voll. Ouh man. Aber wir haben und dann dazu bereit erklärt ihr dabei zu helfen. Ich denke auch, dass sie Vegetarierin war, denn sie wollte nicht auf den Tiermarkt, den wir besuchten. Vielleicht ist sie auch bei Greenpeace. Man weiß es nicht. Auf jeden Fall war sie ziemlich die selbe komische Person wie meine ehemalige Mitbewohnerin aus Australien. Und als sie versuchte spanisch zu reden hörte es sich genau so schrecklich an.

Die Ecuadorianerin. Über diese gibt es eigentlich gar nicht soviel zu sagen. Sie war diejenige, die wir unterwegs aufgeladen haben. Sie kommt aus Cuenca, dort wo ich nächste Woche hingehe. Habe sie gefragt was man dort alles so machen kann. Sie hat nur geantwortet mit alles was du willst. Danke für die Info. Habe mich mit ihr auch gar nicht soviel unterhalten. Sie hat nur immer mit den Mexikanern geredet und da hab ich ab und an mal zugehört. Sie meinte sie war vor 30 Jahren schonmal auf Ecuador-Tour und es hat sich sovieles zum negativen entwickelt. Besonders die Galapagos-Inseln. Naja wenn sie meint. Ich kann es ja nicht sagen ich war vor 30 Jahren noch nicht hier.

Die Gruppe

Unser erster Halt war die der See San Pablo. Der liegt direkt an der Panamerikana. Leider war das Wetter heute nicht so gut, so dass wir den danebenstehenden Vulkan nicht sehen konnten. Dort gab es dann noch zwei Jungen die mit ihrem Lama und Alpaka für die Kamera posierten. Das würde normalerweise 0.50$ kosten. Naja scheiß drauf:)

San pablo Lama

Dann ging es in die Stadt Otavalo, mein drittes und bestimmt immer noch nicht mein letztes mal. Zuerst ging es aber dort auf den schon erwähnten Tiermarkt. Hier werden immer samstags alle möglichen Tiere feilgeboten. Habe dann einen Bauern gefragt, was er für seine Kuh wolle. 220 $ wollte er. Naja das war mir dann doch zuviel. Leider gab es keine Lamas zu kaufen. So eines hätte ich gekauft. Leider werden dort die Tiere nicht wirklich gut gehalten. Die Käfige waren minni und es waren auch immer mehrere dort eingesperrt. Das negative Highlight war dann eine Menschenmenge in dem ein Hahnenkampf stattfand. War schonmal interessant zu sehen wie sowas stattfindet aber ist natürlich Tierquälerei vom feinsten. Hab dort dann noch eine Gruppe von etwas jüngeren getroffen. Wahrscheinlich auch irgendwelche Volunteers. Die haben sich dort dann sogar zwei Hundewelpen gekauft. Wohl mit dem Gedanken die armen Dinger zu retten. Aber eigentlich schaden sie ihnen damit nur noch mehr. Wenn diese Volunteers wieder gehen, was passiert dann mit den Tieren? Sie werden ja wohl auch nur ausgesetzt oder getötet. So haben sie die armen Dinger gekauft und Platz für die nächsten geschaffen. Die sind schon süß aber man muss schon vorher überlegen.

Das ist die Kuh die ich gekauft habe---> Meine Kuh:)

Hund in der Tasche Hühnertausch Gubbelgubbel:) Hühner Ziege Schwein

Danach ging es dann auf den Indiomarkt. Zum Glück wollten die anderen auch nicht soviel Zeit dort verbringen. Haben uns dann auf eine Stunde geeinigt. Ich kannte den Markt ja schon und das was ich kaufen wollte habe ich innerhalb von 10 Minuten gemacht. Ich wusste ja wo ich suchen muss. Hab mir dort in dem Ort dafür die Kirche angeschaut und hab ein Kerzchen angezündet.

Otavalo Otavalo Otavalo Otavalo Otavalo Otavalo Otavalo

Den abgemachten Treffpunkt haben auch alle wiedergefunden. Was ich wirklich nicht ganz einfach fand und ich war nicht das erste mal hier. Auf dem Platz wo der Hauptmarkt stattfindet verlaufe ich mich jedes mal.

Danach ging es nach Cotocachi einem weiteren Kratersee mit 2 Inseln. Dort gab es wiederum ein kleines Problem mit dem Einlass. Aber irgendwie haben wir es auch so geschafft. Haben uns dort dann dazu entschieden eine 20 Minütige Bootsfahrt auf dem See zu machen. Leider war auch dort das Wetter nicht so toll. Hmm... Naja!

Cuicocha Cuicocha Boot Cuicocha

War aber noch interessant und hat auch nur 2,75 $ gekostet. Wobei noch ein warmer Tee dazu gehörte. Nach der Tour ging es dann auch gleich nach Cotacachi. Der Lederstadt. Hier haben wir zuerst zu Mittag gegessen. Irgendwie gab es auch heute wieder ein Mittagessen für mich. Gezahlt habe ich es auch nicht. Mal schauen ob ich wirklich zum 2. Mal Glück damit hatte.

Dort haben wir uns dann wieder auf eine Halbe Stunde geeinigt. Ich wusste ja wieder wo ich hinmuss. Dieses mal habe ich genügend Geld dabei um mir mal was zu kaufen. Habe mich zuerst nur nach einer Tasche umgesehen. Auch mit Erfolg. Ich wollte aber noch nach einer Lederjacke schauen. Die kann ich hier schon benutzen. Bin dann in den Laden gegangen, denn ich noch vom letzten mal kenne, der auch meine Größe hatte. Die Frau dort hat sich auch gleich um mich gekümmert. Als ich die erste Jacke anhatte und in den Spiegel schaute bemerkte ich, dass ich meinen Hut im Restaurant liegen gelassen habe. Mist. Schnell zurück. Gott sei Dank lag er noch da wo ich ihn hingelegt habe.

Als ich zurück in den Laden kam hat die Frau auch schon mehrere Jacken bereit gelegt, die ich probieren konnte. Habe dann sogar eine Jacke gefunden, die mir gefällt und auch passt. Hab dann nach dem Preis gefragt 120$. Okay ich wusste absolut nicht was die Jacken hier kosten. Da ich sie ein bisschen um den Finger wickeln konnte habe ich schlussendlich 100$ gezahlt. Alle, die ich gefragt habe meinten, dass dies ein guter Preis wäre. Wenn ich denke, dass ich mir schonmal eine Plastiklederjacke für ungefähr den selben Preis gekauft habe bin ich wirklich zufrieden.

Leider blieb mir danach nicht mehr genug Zeit um mir eine Tasche zu kaufen. Ich werde nochmal zurückkommen müssen um mir die Tasche noch zu kaufen.

Da wir bei den beiden Märkten Zeit gesparrt haben, hatten wir nun noch Zeit für eine weitere Attraktion. Haben uns dann für den Wasserfall entschieden, der sich in der Nähe von Otavalo befindet. Dies war dann noch ein toller Abschluss für unsere Tour. Leider blieb dann doch keine Zeit mehr um zum Kondorpark zu gehen. Aber vielleicht das nächste Mal. Die Rückfahrt dauerte dann auch wieder knapp 2,5 Stunden. Auf der ich ein bisschen den Reiseführer für alle spielte.

Wasserfall

War dann noch eine unterhaltsame Rückfahrt bei der wir noch an einem Monument hielten, dass auch genau auf dem Äquator stand. Dort wurde ich von nem typen angequatscht. Dieser wollte mir unbedingt ein typisches Getränk zum probieren geben. Aus einer Pflanze ähnlich der Agarve aus der Tequilla hergestellt wird. Ich wollte es mal probieren und bin mit ihm in ein Wirtshaus. Dort saßen noch zwei seiner Freunde und haben gerade auch das Zeug getrunken. Erst durfte ich das Rohgetränk probieren das schmeckte milchähnlich. Dann gab es aber das vermentierte selbe Getränk. Das war dann schon ein bisschen anders:)

Sie wollten, dass ich die anderen auch herhole aber ich sah, dass diese schon im Auto saßen und auf mich warteten. Deshalb ging es dann Richtung Auto. Wollte ja nicht, dass sie auf mich warteten oder mich gar sitzen lassen.

Unterwegs gab es dann noch eine kleine Teepause. Der Engländer musste lachen. Dort wurden uns dan Biscuits mit Schokolade und Käse angeboten. Alles wird in diesem kleinen Laden selbst hergstellt. Irgendwie scheint das ein gutes Geschäft zu sein, denn entlang der Straße fand man viele verschiedene dieser Restaurants. Eigentlich wollte ich nur eine warme Schokolade. Aber irgendwie wurden wir alle ein bisschen falsch verstanden. Denn keiner wollte so richtig, alle waren noch satt vom Mittagessen aber uns wurde trotzdem jedem ein Teller voll vor die Nase gestellt.

Die Biscuits waren relativ trocken, dass ich froh war, dass ich mir eine warme Schokolade bestellt habe. Naja hab schon besseres gegessen. Hat aber auch nur 2 $ gekostet. Halb so schlimm.

Biscuits Weihnachtsdeko

Danach ging es dann ohne Stopp bis nach Hause. Ich wurde dann wieder ziemlich genau vor meinem Wohnung rausgelassen. War mir auch ganz recht mit den ganzen Sachen, die ich gekauft habe:)

Habe mich dann noch von allen verabschiedet und bin dann nach dem anstrengenden Tag müde ins Bett gefallen. Morgen gehts ja wieder früh raus.

 

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